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14.04.2008VORERST KEINE ÜBERRASCHUNGEN

Erste Ergebnisse sehen Silvio Berlusconi in Italien vorne

Ersten 'Exit Polls' zufolge steht Italien vor einer drittem Amtszeit von Medienmogul und Multimilliardär Silvio Berlusconi. Mit 42 zu 40 Prozent soll sich seine Partei 'Volk der Freiheit' gemeinsam mit der Liga Nord und Autonomisten aus Süditalien gegen die 'Demokratische Partei' von Walter Veltroni durchgesetzt haben. Die Wahlbeteiligung blieb indessen unter den Zahlen von 2006 zurück.

Zwei bis drei Prozent Vorsprung: Auf dieses überschauliche Maß ist der vor zwei Wochen noch acht Prozentpunkte betragende Vorsprung von Silvio Berlusconi zusammengeschrumpft, und dennoch deutet im Moment alles darauf hin, dass der Medienzar seine Führung letztlich über die heftig umfochtenen letzten Tage des Wahlkampfes hinüber retten konnte. Für Veltroni gibt es den ersten Zahlen des Fernsehsenders SKY zufolge aber einen Trostpreis: Mit 35 Prozent soll seine neu gegründete Demokrtische Partei Berlusconis 'Volk der Freiheit' als einzelne größte Partei um einen Prozentpunkt abgelöst haben. Diese Tatsache hätte jedoch, sollte sie sich erhärten, keine Auswirkungen auf die Macht im Stiefelstaat: Es entscheidet der Vorsprung des Bündnisses, um in der unteren Parlamentskammer eine absolute Mehrheit der Abgeordneten zu erhalten.

Für die obere Parlamentskammer, den Senat, den nur Italiener wählen dürfen, die älter als 25 sind, ist die Situation ähnlich knapp: Hier weitet sich der hauchdünne Abstand auf ganze drei Prozentpunkte aus und beträgt 42,5 zu 39,5 Prozent zugunsten der Koalition Berlusconis. Da hier jedoch ein Mehrheitsbonus auf Landesebene greift, muss die regionale Verteilung der Stimmen abgewartet werden. Es reicht, wenn Veltronis 'Demokraten' in den umstrittenen Regionen Lazio, Ligurien, Kampanien und Sizilien einen Sieg erreichen, und es ergibt sich eine politische Landschaft mit unterschiedlichen Mehrheiten in den beiden gleichberechtigten Kammern des Parlaments.

Erfolge deuten sich auch für die beiden kleineren Parteien der 'Alternativen Linken' unter Vorherrschaft der Altkommunisten und der christlich-demokratischen 'Zentrumsunion' an: Beide sollen mit jeweils 5,5 und 5 Prozent den Einzug in die Abgeordnetenkammer erreciht geschafft , um werden daher nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Den vorläufigen Ergebnissen kann das europäische Ausland auch aufatmen, denn die sich noch stolz zum Faschismus bekennende Partei 'Die Rechte' scheitert vorerst mit drei Prozentpunkten an der Vier-Prozent-Hürde. (mso)

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IMPULSARIO (14.04.2008 20:59)

Italien steh auf

Berlusconi kann's:
1. Er ist bereits Multimiliardär und braucht sich nicht von den Armen zu bereichern.
2. Er ist Arbeitgeber von über 80'000 Menschen, weshalb er auch in der Politik tätig ist und Fachkompetenz sowie beste Kontakte in der globalen Marktwirtschaft pflegt
3. Er fördert Frauenrechte nicht nur mit Worten
4. Er liebt sein Volk und hat auch die richtige Einstellung eines Politikers. Das heisst, den Wunsch ihm zu dienen.
Warum sonst sollte er sich diese Last aufbürden? Er ist bereits Erfolgreich, Bestätigt und Reich.

Die Linken betreiben darum Rufmord, leider zum Schaden des Volkes