Europas Metropolen führen die Liste der teuersten Städte weltweit nach wie vor an: Allein unter den Top Ten sind, einem Bericht der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins "The Economist",...
Europas Metropolen führen die Liste der teuersten Städte weltweit nach wie vor an: Allein unter den Top Ten sind, einem Bericht der Economist Intelligence Unit (EIU), der Forschungsabteilung des britischen Wochenmagazins "The Economist", zufolge acht europäische Städte vertreten.
Gesunken sind die Lebenshaltungskosten hingegen in der japanischen Millionenstadt Tokio. Dieses hatte lange Zeit an der Spitze der teuersten Städte gestanden und belegt nun Platz 5. Auch Wien ist im Vergleich zum Vorjahr abgerutscht: Die österreichische Hauptstadt belegt nun nicht mehr den 11. sondern den 12. Rang.
Paris, Kopenhagen und London sind auf die Plätze 2 bis 4 nach vorne gerückt. “Verantwortlich für die Verschiebungen sind die starken europäischen Währungen und die höheren Preise in Europa, während ein schwacher Yen und eine geringe Teuerung Japan billiger machen”, erläuterte Studienautor Jon Copestake die Ergebnisse. Von den zehn teuersten Städten befänden sich nur Tokio und Osaka, welches auf Rang sechs steht, außerhalb von Europa.
Der Big Apple ist die Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten außerhalb von Europa und Asien. New York liegt trotzdem nur an 28. Stelle: Im Allgemeinen seien, so Copestake, nordamerikanische Städte auf Grund des schwachen Dollar günstig geblieben. (fl)