Kaum hat es Verona Pooth zum Ausklang ihres Schicksalsjahres an der Seite von Pleite-Unternehmer Franjo nackt auf die Titelseiten von 'GQ' und 'Bild' geschafft, darf sie schon bei den Öffentlich-Rechtlichen live turnen: Wie gestern bei 'Schmidt & Pocher' geschehen. Dort betörte sie die Zuschauer mit der üblichen Mischung aus kindischem Charme und plattem Humor - und Entertainment-Youngster Oliver Pocher machte sich bereitwillig zum Deppen. Keine schlechte Genugtuung nach einem solchen Jahr.
Für solche Höchstleistungen muss Frau sich fit halten: Dreimal die Woche trainiert Verona Pooth laut 'Bild'-Beichte 45 Minuten auf dem 'Power-Plate', und eifert in dieser Hinsicht ihrem Vorbild Madonna nach. Für mit derlei Dingen Unbewanderte stellt die Promi-Queen auch gerne gleich klar, dass das Gerät nichts für Weicheier ist: "Das ist eine vibrierende Platte, die die Muskeln härter arbeiten lässt", betont sie.
Verona Pooth
Nun, dass bei der 40-jährigen viel Fitness im Spiel, hat sie in den letzten Tagen eindrucksvoll bewiesen. Zum einen, weil sie auf dem Cover und in der Bildstrecke des Männermagazins 'GQ' eine mehr als nur beneidenswerte Figur abgab. Und zum anderen, weil sie am gestrigen Donnerstagabend gleich zu Anfang von 'Schmidt & Pocher' im Ersten eine Wurfeinlage bringen durfte, die es in sich hatte: Mit Schuhen bewarf sie den blonden Podolski-Imitator innert weihnachlicher Glühweinstand-Kulisse.
Dass Pooth dafür überhaupt nach einem stressigen Arbeitstag (um 23:15 Uhr ging die Sendung erst los) noch die Energie hatte, dafür sorgt die selbstauferlegte Promi-Diät, ohne die es die Halb-Bolivianerin wohl nie in ihrem Alter noch auf die Hochglanzseiten der Glamourmagazine geschafft hätte. Eine belegte Scheibe Vollkornbrot mit Vollmilch zum Frühstück, eine Schale Joghurt mit Früchten zum Mittagessen, und Fisch mit Gemüse zum Abendessen.
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Vom Schönhungern könne allerdings keine Rede sein, so die Frau mit dem Schlafzimmerblick im Gespräch mit 'Bild': "Ich mag nicht gerne Diät halten. Doch wie viel man isst, das ist natürlich wichtig!" Aha, mal wieder eine Perle der Weisheit aus diesem Munde, den einst Dieter Bohlen küsste.
Wegen eines Mangels an Öffentlichkeitswirkung darf sich Pooth nicht beklagen: So blätterte Pocher noch lange, nachdem Verona vom Bildschirm wieder verschwunden war, immer noch demonstrativ genüsslich in der aktuellen 'GQ' mit ihr auf dem Cover. Wenn das mal nach dem Skandaljahr keine vom Gebührenzahler bezahlte Comeback-Stütze ist. (mso)