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Jetzt doch: Verona Pooth lässt die Hüllen fallen

26.03.2009KLARES STATEMENT

Verona Pooth sieht sich als vorbildliche Steuerzahlerin

Werbe-Ikone Verona Pooth (40) will rechtlich gegen Medienberichte vorgehen, die behaupten, sie habe Geld ins Ausland geschafft. Am Dienstag dieser Woche hatten Steuerfahnder Pooths Familienvilla im Düsseldorfer Edelvorort Meerbusch sowie Büroräumlichkeiten in der NRW-Landeshauptstadt durchsucht. Ins Visier nahmen die Beamten ebenfalls die Privatwohnung und die Geschäftsräume von Veronas Manager Alain Midzic (40).

Vor wenigen Wochen war Veronas Ehemann Franjo Pooth (39) vom Amtsgericht Düsseldorf wegen Untreue, Vorteilsgewährung, Insolvenzverschleppung und Bestechung zu einem Jahr Haft auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt worden.

Verona Pooth
10 Bilder

Im Gespräch mit der 'Bild'-Zeitung wehrt sich Verona nun vehement gegen die Anschuldigungen. Vor allem gegen einen Bericht der 'Süddeutschen Zeitung' (SZ) will das frühere Spinat-Testimonial ('Blubb') vorgehen. Die SZ hatte behauptet, ihr Manager habe Gelder ins Ausland geschafft. Pooth dazu: "Das ist eine Falschbehauptung, gegen die ich mich rechtlich wehre. Niemals, zu keinem Zeitpunkt, habe ich irgendwelche Gelder ins Ausland geschafft, weder alleine noch mit meinem Management."

Verona holt vielmehr zum Gegenschlag aus und beteuert, sich stets korrekt und regelkonform verhalten zu haben: "Ich habe alle meine Gelder immer ordnungsgemäß in Deutschland versteuert und alle Steuersparmodelle ausgeschlagen." Diese Haltung sei auf einen bewußten Entschluss zurückzuführen: "Ich habe mich schon vor 20 Jahren bewusst entschieden, in Deutschland zu leben und hier mein Geld zu versteuern."

Konkret lautet der Vorwurf darauf, im Jahr 2003 eine Sonderprovision an das eigene Management fälschlicherweise als Betriebsausgabe und nicht als Schenkung deklariert zu haben. Verona bezieht zu dem Vorwurf öffentlich Stellung: "Hierzu kann ich klar sagen, dass ich mein Management gut bezahle und keinen Anlass habe, Schenkungen zu machen." Ihr Vertrauen zu Midzic bleibe darüber hinaus intakt. Auch in Zukunft wolle sie mit dem geborenen Aachener zusammenarbeiten: "Wir arbeiten seit 20 Jahren sehr erfolgreich zusammen und sind freundschaftlich verbunden."

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Midzic und Pooth können jedoch auch auf eine gemeinsame Vergangenheit zurückblicken, die über das Freundschaftliche hinausreicht: Zwischen 1987 und 1992 waren die beiden ein Liebespaar. Nach der Trennung legte sich der Sohn eines Bosniers und einer Serbin anschließend für seine Ex-Geliebte mächtig ins Zeug und verhalf ihr zu enormer Bekanntheit und Rekordgagen. Sein Lebensmotto lautet: "Viel Geld verdienen. Weil Geld Freiheit bedeutet." Folgerichtig tritt Midzic selbst auch gern in teuren Anzügen auf und fährt mit schnellen Autos vor. (mso)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (1)
j. Hoffeker (27.03.2009 09:42)

ab in den Knast

Als Ottonormalverbraucher würde unsereins schon einsitzen. Soll denn dieses Kriminelle Pärchen einen Sonderstatus erhalten ??? Ich denke - nein!!!!