Mangelndes Stehvermögen kann man ihr nicht vorwerfen: TV-Quasselstrippe Verona Pooth (40, ‚Peep!‘) punktet trotz der jüngsten Negativschlagzeilen wieder einmal mit einem millionenschweren Werbe-Engagement.
Die Star-Brünette wird ab August als Gesicht des Textildiscounters ‚KiK‘ in Erscheinung treten. Statt der altgewohnten Designerklamotten wird sie ausnahmsweise in ganz normale Outfits, bestehend aus T-Shirts, Jeans, Jacken und Röcke schlüpfen, und so verkleidet zahlreiche TV-Spots, Zeitungsanzeigen und Prospekte bevölkern.
Verona Pooth
Im Gespräch mit der ‚Bild‘-Zeitung verrät das ehemalige Spinat-Testimonial (‚Blubb‘): „Mein Werbevertrag geht über zwei Jahre. Meine Botschaft: Man kann auch für wenig Geld clever einkaufen." Außerdem will sie sich nach Kräften bemühen, geistreich in Erscheinung zu treten: „Auch der Humor wird bei den neuen Spots nicht zu kurz kommen."
Die Textilkette teilt also offenbar die Meinung vieler Werbe-Experten, derzufolge Verona die Schlagzeilen rund um die Firmenpleite ihres Mannes keinen Schaden zugefügt haben. ‚KiK‘-Pressesprecherin Aniko Nadine Kalle bezieht Stellung: „Natürlich kann man das nicht übergehen, aber auch KiK war schon häufiger in der Kritik." Letztlich hätten die jüngsten Skandale Pooths Glaubwürdigkeit überhaupt nicht geschadet: „Verona ist ein wahnsinnig offener und ehrlicher Mensch, sie gibt sich genauso wie sie ist. Deswegen passt sie so gut zu uns."
Mit ihrer positiven Meinung zu Verona Pooth steht ‚KiK‘ nicht alleine da. Karen Heumann, Vorstandsmitglied bei der renommierten Werbeagentur Jung von Matt, zollte ihr jüngst ob ihrer Loyalität zu ihrem Ehemann Respekt: „Viele Menschen bewundern ihr Verhalten. Für mich ist Verona Pooth einer Überlebensmaschine. Sie verliert nie ihre Würde. Deshalb hat sie meiner Meinung nach auch nichts von ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt."
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Im März hatten Steuerfahnder die Meerbuscher Villa der Pooths sowie den Firmensitz von ‚Veronas‘ Dreams‘ in der Düsseldorfer Innenstadt durchsucht. Auch Manager Alain Midzic war ins Visier der Ermittler geraten, und hatte eine Durchsuchung seiner privaten und beruflichen Räumlichkeiten über sich ergehen lassen müssen.