Italiens Premierminister Silvio Berlusconi hat mit neuen pikanten Enthüllungen von Escort-Dame Patrizia D'Addario zu kämpfen.
Ein Skandal zieht seine Kreise: Der italienische Medienzar und Ministerpräsident Silvio Berlusconi (72) soll sich angeblich einen Harem halten.
Zu diesem Schluss ist Patrizia D'Addario (42) gekommen, die eigenen Darstellungen zufolge dafür bezahlt worden sein soll, um mit dem Tycoon Sex zu haben. Sie sei an dem fraglichen Abend allerdings nicht das einzige Mädchen gewesen, dass im Römer Palast des Premiers zugegen war.
Gegenüber dem TV-Magazin 'RTL Exclusiv' beteuert die aus dem apulischen Bari stammende Süditalienerin: "Es war ein ganzer Harem an diesem Abend da." Die Damen hätten es alle auf den Regierungschef abgesehen: "Alles Mädchen, die bereit für ihn waren."
Relativ rasch aber sei klar geworden, dass Silvio es an diesem Abend nur auf sie allein erpicht war: "Er hat sich mir angenähert, und mich gestreichelt." Dass sie nicht allein im Raum gewesen seien, habe ihm nichts ausgemacht: "Es hat ihn auch überhaupt nicht gestört, dass die Leibwächter und zwei andere Frauen zuschauen konnten."
Die Avancen seien schließlich immer unverblümter geworden: "Er hat mir ganz direkt gesagt, dass er mit mir die Nacht verbringen will." Als Dankeschön könne er schon den einen oder anderen Hebel für sie in Bewegung setzen: "Und dass er mir helfen wird, meine Karriere voranzutreiben."
Gegenüber 'RTL Exclusiv' läßt ein weiteres in dem Skandal verwickeltes Girl, die tätowierte Brünette Barbara Montereale, durchblicken, Patrizia sei in der Tat über Nacht geblieben: "Ich und ein anderes Mädchen sind dann irgendwann in einem Auto weggefahren, und Patrizia ist dort geblieben." Direkt mit eigenen Augen habe sie aber nichts gesehen: "Ich kann also nur bezeugen, dass sie nicht mit uns weggefahren ist."
Berlusconi selbst hatte sich erst am Mittwoch gegenüber der zu seinem Verlagsimperium gehörenden Illustrierten 'Chi' vehement verteidigt. Vor allem habe er noch nie in seinem Leben eine Frau für Sex bezahlt: "Ich habe nie verstanden, was daran befriedigend sein soll, wenn die Freude an der Eroberung fehlt."
Verwandte Artikel
Mittlerweile regt sich unverhohlen Widerstand im Stiefelstaat gegen Berlusconis Sperenzien - vor allem der bislang immer politisch neutralen Kirche gehen die Eskapaden des Premiers entschieden zu weit. Die auflagenstarke Wochenzeitung 'Famiglia Cristiana' schrieb diese Woche in einem Editorial: "Es muss Grenzen geben. Diese Grenzen des Anstands sind überschritten worden." (mso)