Chartstürmer Robbie Williams war während eines TV-Interviews offenbar guter Laune und witzelte, er sei schwul. Der Star ist zwar momentan mit US-Schauspielerin Ayda Field liiert, behauptete aber, er fühle sich zu Männern hingezogen.
Die Gerüchteküche weiß es bekanntlich schon seit Jahren: Sänger Robbie Williams (35) ist, wenn es nach dem eigenen Bekunden geht, stockschwul.
Während der Pop-Gott in der britischen Frühstücksfernsehshow 'GMTV' über seine Karrierepläne sprach, fragte der Moderator den britischen Herzensbrecher: "Ist es einfacher, vor einem großen Publikum auf die Bühne zu kommen?", und verwendete dabei die englische Redewendung 'Coming Out'. Daraufhin lachte der Musiker nur und freute sich sichtlich über die Doppeldeutigkeit mit dem 'Coming Out' als Homosexueller: "Ja, willst du, dass ich es jetzt mache? Ok, England, ich muss etwas sagen..."
Später wurde Robbie Williams auch zu Gerüchten befragt, er wolle künftig in der Jury der britischen Talentshow 'The X Factor' sitzen. Der Superstar quittierte die Berichte sarkastisch wie folgt: "Ja, ich würde hiermit gerne bestätigen, dass das ein Renner ist. Nein, bei mir ist gerade alles ok, ich mache nur Witze. Ich bin schwul und ich werde bei The X Factor dabei sein. Nein, ernsthaft, ich werde nicht bei The X Factor dabei sein. Aber ich bin schwul."
Der Brite enthüllte ebenfalls, dass er für 2011 eine Welttournee plane, gab aber auch zu, dass ihn die Aussicht, monatelang unterwegs zu sein, eher abschrecke: "Ich werde nächstes Jahr nicht auf Tournee gehen, das Jahr darauf aber schon. Die Tournee ist so definitiv wie ich nur sein kann. Ich ändere jede Stunde meine Meinung, aber im Moment ist eine große Tour geplant und ich freue mich darauf."
Beim Blick zurück konnte Robbie Williams seinen Erfolg selbst kaum fassen: "Bei meiner letzten Tournee haben wir über 3,6 Millionen Tickets verkauft, was mich ein bisschen überwältigt hat. Es war bekannt, dass die Tour lang sein würde. Es war aber eine unglaubliche Menge an verkauften Tickets und ich war überwältigt und bin auch ein bisschen erschrocken."
Robbie Williams
Durchgehend Spass habe die Sache auch nicht unbedingt gemacht: "Die ersten Shows waren okay, aber dann habe ich mich gefragt 'Was? Jetzt muss ich das nochmal machen?'. Ich muss das nächste Mal, wenn ich auf Tournee gehe, meine Einstellung ändern."
Am stärksten zu kämpfen hatte Williams mit seinen Stimmungsschwankungen: "Die letzte Tour war neun Monate lang und ich bin um die ganze Welt gereist. An manchen Abenden gehe ich auf die Bühne und da sind 80.000 Freunde, an anderen Abenden sind da nur 80.000 Menschen, die dich anstarren. Es ist wie russisches Roulette."
Verwandte Artikel
Das soll sich diesmal aber ändern, verspricht Robbie Williams: "Ich habe aber eine Idee für die nächste Tour. Wir bauen die Show einfach um mich herum auf und ich werde ein bisschen herumspringen." (ssp/mso)