Star-Blondine Michelle Hunziker hat kundgetan, dass sie von italienischen Männern die Nase gestrichen voll hat.
Sie weiß, wovon sie spricht: TV-Moderatorin Michelle Hunziker (32) hat mit dem Mythos italienischer Männlichkeit abgerechnet.
Nach zahlreichen Romanzen mit Partnern aus dem Stiefelstaat liest die Ex-Frau von Schnulzensänger Eros Ramazzotti Italiens Machos die Leviten. Im Gespräch mit dem Mailänder Magazin 'A' verlautbarte die bildhübsche Eidgenössin: "Italienische Männer sind besessen von Tabus. Ihre Mütter sind alles Heilige Jungfrauen, die niemanden küssen, und nie mit jemandem ins Bett gehen. Von gesundem und normalem Sex kann keine Rede sein."
Michelle Hunziker
Die tieferen Gründe dafür sieht die Schweizerin mit den niederländischen Wurzeln in den herrschenden Erziehungsmethoden: "Es könnte sich um eine kulturelle Frage handeln, mit den Jahren hat sich ein enormes Tabu in puncto Sexualität herausgebildet. Auch heute noch wird mit dem Thema nicht angemessen umgegangen. Meine Tochter hat mir erzählt, dass sie in der Schule eine Stunde Sexualunterrsicht hatten, aber nur eine einzige, weil sich die Lehrerin danach geschämt hat."
Diesbezüglich müsse südlich der Alpen noch viel geschehen: "Es ist wirklich Aufgabe der Eltern und der Lehrer, denke ich, verständlich zu machen, dass Sexualität etwas Gesundes und Natürliches ist, und auch so gelebt werden muss. In der Schweiz wusste ich im Alter von zehn Jahren schon, wie das läuft. Hier waren die Leute meiner Generation in sexueller Hinsicht jahrelang Tabus unterworfen."
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Bei dem großen Mentalitätsunterschied kein Wunder, dass Michelle Hunziker im Alter von 16 Jahren Schwierigkeiten hatte, als sich ihre Mutter urplötzlich in Bologna niederließ: "Es war ein Drama, ein echtes Trauma für mich. Ich konnte kein Italienisch, mein Schulabschluss war nichts wert, fühlte mich als Fremde und wusste nicht mehr, wer ich bin."