Joe Jackson, leiblicher Vater von Michael Jackson, ist der Meinung, dass sein toter Sohn jetzt mehr wert ist als zu Lebzeiten. Der legendäre 'King of Pop' war im Juni dieses Jahres verstorben, und hat nun einen fulminanten Aufstieg in die Top Fünf der 'Am besten verdienenden toten Prominenten' des US-Magazins 'Forbes' hingelegt. Selbst der zynische Joe gibt sich total erstaunt über das viele Geld, das Michael Jackson selbst im Grab noch verdient.
In der amerikanischen TV-Show 'Extra' erklärte Joe Jackson: "Er ist jetzt, da er tot ist, mehr wert als zu Lebzeiten, aber mir wäre es wesentlich lieber, wenn er noch am Leben wäre."
Gleichzeitig verwehrte sich Joe Jackson gegen Behauptungen Außenstehender, die ihm vorwerfen, sich seit dem Tod seines Sohnes unangemessen verhalten zu haben, indem er gleich nach der Tragödie auf einer Pressekonferenz ein neues Plattenlabel bewarb und mit Eskorte in Las Vegas ausging.
Joe Jackson beharrt darauf, dass er immer noch um den Weltstar trauert, und, wenn er alleine ist, oft weint. Er fügte hinzu: "Ich werde emotional wenn ich alleine bin und dann denke ich über die Dinge nach, die wir durchgemacht haben. Allerdings wird mich niemand je in der Öffentlichkeit weinen sehen."
Dass mit einem toten Michael Jackson immer noch viel Geld zu verdienen ist, haben auch andere schon sehr früh verstanden. So hat AllGood Entertainment bereits vor knapp zwei Wochen eine Klage gegen die Vermögensverwalter des begnadeten Sängers und Tänzers eingereicht - das Unternehmen verlangt wegen Vertragsverletzung 300 Millionen US-Dollar aus den Einnahmen der Dokumentation 'This is it'.
AllGood Entertainment hatte Michael Jackson bereits Anfang des Jahres, als er noch lebte, auf 40 Millionen US-Dollar verklagt - 20 Millionen für die verlorengegangen Einnahmen und 20 Millionen Bußgeldzahlung. Der 'King of Pop' hatte sich nämlich geweigert, an der Reunion-Tour der Jackson 5 teilzunehmen. Laut dem klagenden Konzertveranstalter jedoch hatte Frank Dileo, Manager des Superstars, angeblich ein Dokument unterschrieben, wonach Jackson in keiner anderen Show auftreten durfte - die Konzertreihe 'This is it' sei daher eine direkte Verletzung dieses Vertrages gewesen.
Jetzt, da Michael Jacksons Dokumentation 'This is it' weltweit ausverkauft ist und erwartet wird, dass der Film mindestens 250 Millionen Dollar - andere Quellen gehen sogar von bis zu einer Milliarde Dollar aus - einspielen wird, will AllGood Entertainment auch ein Stück vom Kuchen - und zwar ein sehr großes Stück.
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Deshalb hat das Unternehmen laut dem Onlineklatschportal 'tmz' die zuerst geforderte Summe von 40 Millionen Dollar auf schier unglaubliche 300 Millionen Dollar erhöht - und neben Frank Dileo, dem Manager des Bühnenstars, und AEG Live, dem Konzertveranstalter von 'This is it', auch gleich noch Michael Jacksons Vermögensverwalter verklagt.