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Micheal Jackson bei den World Music Awards ausgebuht

17.11.2009SCHWERER VORWURF

Michael Jackson: Janet gibt Arzt die Schuld am Tod ihres Bruders

'King of Pop' Michael Jackson wäre Bühnen-Diva Janet Jackson zufolge noch am Leben, wenn da nicht der Arzt ihres Bruders gewesen wäre. Die 43 Jahre alte Sängerin tut sich noch immer schwer mit der Verarbeitung des Todes ihres Bruders und ist davon überzeugt, dass sein Arzt Dr. Conrad Murray dafür zur Rechenschaft gezogen werden sollte.

Michael Jackson starb an einer akuten Propofol-Vergiftung und Murray hat mehrmals zugegeben, ihm das Narkotikum gegeben zu haben. Die Substanz wird in Krankenhäusern dazu verwendet, Patienten für Operationen in künstlichen Schlaf zu versetzen.

Jane erklärte in ‚In the Spotlight‘, einem Interview, gegenüber Robin Robert von ‚ABC‘, einem amerikanischen TV-Sender: „Er war derjenige, der Michael die Medikamente verabreicht hat. Ich denke, er sollte dafür Verantwortung übernehmen."

Michael Jackson verstarb am 25. Juni im Alter von 50 Jahren. Nach seinem Tod wurden Murrays Haus und Geschäftsräume von Polizisten auf der Suche nach Beweisen „für die Straftat Totschlag" durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

Janet sprach auch darüber, wie sie herausfand, dass Michael ins Krankenhaus eingeliefert worden war. „Ich war in meinem Haus in New York. Sie wissen schon, ein weiterer Tag. Ein weiterer Morgen. Und ich werde angerufen... Mein Assistent informiert mich: ‚Dein Bruder befindet sich im Krankenhaus. Es ist gerade in den Nachrichten. ‘ Ich versuchte jeden zu erreichen. Mal war die Leitung besetzt, mal hob niemand den Hörer ab. Ich redete mit meiner Mutter. Ich redete mit meinem Bruder Tito. Ich redete mit meinem Neffen Austin. Ich redete mit meiner Schwester La Toya. Ich bat sie, mich anzurufen, wenn sie im Krankenhaus sind. Und ich erinnere mich daran, wie mir auffällt, dass mich niemand zurückruft, also habe ich nochmals versucht jemanden zu erreichen, und so fand ich heraus, dass er nicht mehr unter uns weilte... Ich konnte es gar nicht glauben."

Janet fühlte sich als ob sie „träumte" als sie hörte, dass Michael entschlafen war. „Es hörte sich für mich einfach nicht glaubhaft an. Ich fühlte mich wie in einem Traum, " erläuterte die berühmte Sängerin. „Es ist immer noch sehr schwer für mich das zu glauben. Wissen Sie, man muss die Dinge so akzeptieren wie sie sind. Aber das ist sehr hart. Man muss sein Leben weiterleben. Man muss die Dinge akzeptieren, so wie sie sind, und ich verstehe das."

Vor seinem Tod ging der ‚King of Pop‘ offen mit seiner Kindheit um. Er behauptete, dass sein Vater Joseph gewaltig gewesen sei, einmal gab er zu, dass er als Kind solche Angst vor ihm hatte, dass er physisch krank war, wenn er ihn sah. Janet weigerte sich, zu den Behauptungen Stellung zu nehmen, dass Joseph sie oder ihre Geschwister geschlagen hat.

Jedoch bestätigte sie, dass ihre Kindheit anders als die der meisten anderen verlaufen ist und fügte hinzu, dass sie ihren Geburtstag nicht feierte, bis sie 23 Jahre alt war. „Ich erinnere mich daran, wie ich ihn einmal Daddy genannt habe und er erwiderte, ‚Nein, Du nennst mich Joseph, für Dich bin ich Joseph‘. Ich habe das nie wieder gesagt. Ich habe das niemals hinterfragt. Es ist, wie es ist und ich lasse es dabei bewenden. Joseph."

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„Ich hätte es sehr gerne erlebt, wie es ist, Weihnachten und Geburtstag zu feiern. Ich ließ meine erste Geburtsparty mit 23 steigen. Und ich habe davor nie meinen Geburtstag gefeiert. Man fühlt sich, als ob einem etwas entgangen wäre. Andererseits muss man sich selbst sagen, es ist Dilemma - naja, wie kann man etwas vermissen, das man nie hatte?", erzählte Janet Jackson. (jka)

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