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Michael Jackson will nach Europa auswandern

10.03.2010ZEITZEUGEN SAGEN AUS

Michael Jackson: Bodyguards beschreiben ihn als Super-Dad

Michael Jacksons Bodyguards haben in Amerika ein Interview gegeben und dort behauptet, er sein ein "großartiger" Vater gewesen.

Die Bodyguards des verstorbenen 'King of Pop' Michael Jackson beharren darauf, dass er "Frauen begehrt" habe.

Mike Garcia, Bill Whitfield und Javon 'BJ' Beard haben in der US-Fernsehshow 'Good Morning America' ein gemeinsames Interview gegeben, in dem sie über die zwei Jahre sprachen, die sie für den im letzten Jahr verstorbenen 'King of Pop' arbeiteten. Wie die starken Männer enthüllten, hatte Jacko in dieser Zeit mindestens zwei Freundinnen. Dass sein Verhältnis zu Kindern unnatürlich gewesen sei, stritten alle erbost ab.

Der Megastar war zweimal der Kindesmisshandlung angeklagt, obwohl nur eine dieser Anschuldigungen vor Gericht verhandelt wurde. Nach einem fünfmonatigen Gerichtsmarathon wurde Jackson schließlich von allen Anklagepunkten freigesprochen, doch sein Interesse für Kinder wurde in der Öffentlichkeit immer noch heiß diskutiert.

"Als Mann weiß ich, dass Männer Männer erkennen. Und wir waren lange genug in seiner Nähe um zu wissen, dass er ein Mann war", erzählte Whitfield.

Garcia fügte hinzu: "Er begehrte Frauen genauso wie wir es tun. Er hatte Liebschaften. In den Autos die wir fuhren gab es immer einen Vorhang, der den Hintersitz verdeckte. Man konnte nicht sehen, was im hinteren Sitz passierte. Sie haben dort hinten geredet, nichts verbotenes getan. Man konnte das Küssen hören."

Auf die Frage, ob Jacko pädophil gewesen sei, antworteten alle drei Männer mit einem entschiedenen "Nein".

Das Popidol sei für seine drei Kinder ein "großartiger" Vater gewesen, enthüllten die drei Ex-Leibwächter. Er habe alles in seiner Macht stehende getan, um sie vor den vielen Schmutzartikeln zu seiner Person zu schützen. Bei Ausflügen gab er den Bodyguards Anweisung, dass sie vorausgehen und alle Zeitschriften umdrehen sollten, auf deren Cover er auftauchte. Wenn die Leibwächter eine übersehen hatten, soll er das auch selbst übernommen haben.

"Die Kinder sagten ständig: 'Ich hab dich Lieb, Papi'. Sie waren wie vier Kumpels", erklärte Garcia.

Doch gaben die drei auch zu, dass nicht alles immer rosig war. Jackson soll einmal eine Geburtstagsparty für eines seiner Kinder organisiert haben, zu der aber nur er, ein Kindermädchen, ein Lehrer und die drei Bodyguards erschienen.

Auch in finanzieller Hinsicht gab es Sorgen. Zum Zeitpunkt seines Todes im vergangenen Juni soll der Megastar einen enormen Schuldenberg angehäuft gehabt haben, und auch die drei Leibwächter geben zu, dass es Probleme gab. "Wir mussten Hotels wieder verlassen, weil die Kreditkarte nicht angenommen wurde", erzählte Whitfield.

Des weiteren wusste er zu berichten, dass der Sänger schnell wütend wurde. "Er war mal so frustriert, dass er mein Handy aus dem Fenster, durch das Fenster warf und das Glas kaputt machte. Und dann sah er mich an und sagte: 'Bill, du wirst ein neues Handy brauchen.'", sagte Whitfield.

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Jackson starb, nachdem er einen Drogencocktail zu sich genommen hatte, dem auch das kraftvolle Betäubungsmittel Propofol beigemischt war. Der persönliche Arzt des Stars, Dr. Conrad Murray, wurde wegen fahrlässiger Tötung angezeigt.

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