Pop-Röhre Sarah Connor ist einem Experten zufolge imagemäßig nach das perfekte Testimonial für Damenbinden. Andere Stimmen sprechen von einer PR-Katastrophe.
Patent, weiblich und sexy: Bühnen-Ikone Sarah Connor (29) eignet sich angeblich hervorragend, um Produkte rund um den Intimbereich an die Frau zu bringen.
Sarah Connor
Am gestrigen Mittwoch war bekannt geworden, dass die Sängerin einen Song aufnehmen will, der dann ausschließlich Käuferinnen der Slipeinlagen 'Always' und 'Alldays' im Internet zur Verfügung stehen soll. Zum Download sollen dann nur diejenigen berechtigt sein, die einen auf der Produktpackung abgedruckten Geheimcode im Web eingeben.
Der Berliner Medienexperte Jo Groebel gab sich nun gegenüber der RTL-Nachrichtensendung 'Punkt 12' überzeugt davon, dass Sarah für den hinter dem Werbegag steckenden Konsumgüterkonzern Procter & Gamble der richtige Partner sei: "Dass das auch eine Frau macht, die aus einer Familie kommt, wo ja nicht nur sie selbst sehr geburtsfreudig ist, ist ja auch ein besonderes Signal von Weiblichkeit. Insofern passt es auch imagemäßig ganz gut."
Ganz anders schätzte die Aktion das Nachrichtenportal 'Focus.de' ein, das die negativen Nebenwirkungen des geplanten Werbe-Engagements als hoch erachtet: "Die neueste Kampagne der Ex von Marc Terenzi hätte wohl nicht mal Rex Gildo in seinen schlechtesten Tagen mitgemacht." Weiter giftete Autor Andreas Laux: "Über Text und Weise der musikalischen Ode an Ersatzflüssigkeit und Komfortflügel drang bislang nichts an die Öffentlichkeit."
Unter dem Titel "Hilfe" pflichtet der Einschätzung 'Focus.de'-Leserin 'Silke' bei: "Wenn die Dame sowas braucht, um in den Schlagzeilen zu bleiben, dann ist die Karrriere kurz vor dem Exitus." Verteidigt wird die Delmenhorsterin aber auch von hartgesottenen Anhängern, wie zum Beispiel 'SarahFan' auf 'Europolitan.de': "Ich find das nicht fair. Das ist ihr Leben, sie hat so viel durchgemacht... Also lasst die Frau in Ruhe, bis sie was dazu sagt, und macht sie nicht immer fertig."
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Die Firma Procter & Gamble immerhin ließ verlautbaren, warum ausgerechnet Sarah Connor die frohe Kunde von der komfortablen Slipeinlage in die Welt tragen soll: Sie stehe für eine Generation Frauen, "die ihre Unabhängigkeit genießen und sich nicht von äußeren Zwängen einschränken lassen." (mso)