Reggae-Hip-Hopper Peter Fox hat allen Grund zur Freude: Mit seiner ersten Soloplatte 'Stadtaffe' legte der Berliner das Album des Jahres 2009 hin und verwies sogar den 'King of Pop' auf Rang Zwei.
Für Vollblutmusiker Peter Fox (38) war das Jahr 2009 im wahrsten Sinne des Wortes der Hit: Der entspannte Hip-Hopper veröffentlichte mit 'Stadtaffe' die erfolgreichste Scheibe des Jahres. Selbst Michael Jackson konnte da nicht mithalten.
Mit Songs wie 'Schwarz zu Blau' und 'Haus am See' traf Fox seinen Fans genau ins Ohr, fast 800.000 mal ging 'Stadtaffe' über die Ladentheke. Laut der Jahrescharts, die der Baden Badener Marktforschungsriese Media Control erstellt, hat sich 2009 kein Album so oft verkauft, wie das des rothaarigen Seed-Frontmanns. Sogar Michael Jacksons Hitsammlung 'King of Pop' bliebt mit knapp 500.000 verkauften Exemplaren hinter dem deutschsprachigen Künstler zurück und landete nur auf Platz Zwei.
Bronze konnte wieder eine heimische Band einfahren: Die Rocker von Silbermond landeten mit 'Nichts passiert' und 300.000 CD-Verkäufen auf Platz Drei der Jahrescharts. Lady Gagas 'The Fame' und 'Sounds Of The Universe' von Depeche Mode beschließen die Top Five.
Über seinen Erfolg kann sich Peter Fox gleich doppelt freuen, denn eigentlich hatte das Mega-Talent gar nicht vor, seine CD selber zu vertonen!
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"Ich wollte gar nicht selbst singen, ich fand das blöd, schließlich singe ich bei Seed ja schon genug", erklärte Fox in einem Interview mit dem 'morgenweb' im November 2008. Ursprünglich hätte der amerikanische Soul-Star Cee-Lo Green das Werk auf Englisch interpretieren sollen - zum Glück für Fox und alle Fans war dieser aber wegen seines eigenen Erfolgs unabkömmlich.
JackinTheBox (03.01.2010 09:33)Wozu der Vergleich?
Schwingt in diesem
Artikel erwas Jackson-Aversion mit?? Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Peter Fox dieser Vergleich nicht gefällt resp. er sich sicherlich nicht geadelt fühlt. Und Jackson war ein Mann, der Fox neidlos die Hände geschüttelt hätte, ihn vielleicht sogar zu einer Zusammenarbeit bewogen hätte. Das Concert zu seinem 30jährigem Bühnenjubiläum im Madison Square Garden (jüngst auf 3SAT zu sehen) beweist seine Offenheit jungen KünstlerInnen und neuen Trends und Styles gegenüber!
Wozu ist der Fox-Jackson-Vergleich überhaupt gut??