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Michael Jackson: 'This Is It' läuft auch in China an

26.10.2009POSTHUMER KASSENSCHLAGER

Michael Jackson: 'This is it' wird Experten zufolge 400 Millionen Dollar einspielen

Der Film "This is it", der bereits vor dem Kinostart sämtliche Rekorde gebrochen hat, wird weltweit 400 Millionen Dollar einspielen. Diese Zahl nannte Jeff Bock, Ticketverkauf-Analyst von Exhibitor Relations in Los Angeles im Gespräch mit 'bloomberg.com'. Dem Nachrichtenportal zufolge sollen 90 Prozent an den Nachlass des "King of Pop" gehen. Damit sollen die hinterlassenen Schulden bezahlt werden.

Der von Fans heiß ersehnte Film wird zwischen 300 und 400 Millionen Dollar Einnahmen erzielen, so Bock. In den ersten fünf Tagen des Vorverkaufs dürften es um die 55 bis 60 Millionen Dollar gewesen sein, schätzte Jeffrey Hartke, Analyst bei Hollywood Stock Exchange. "Michael Jackson's This is it" wird am kommenden Mittwoch, 28. Oktober weltweit für zwei Wochen in die Kinos kommen. Seit Wochen läuft der Vorverkauf. Kinos in London, Sydney, Bangkok und Tokio meldeten 'bloomberg.com' zufolge bereits wegen dem Ansturm keine Tickets mehr verkaufen zu können.

Robert Sillerman, Medienunternehmer und Co-Produzent von "American Idol", erklärte 'bloomberg.com', dass Jacksons Arbeit möglicherweise nun nach seinem Tod besser bezahlt wird wie wenn er noch leben würde. "Nach dem Tod erinnern sich die Leute an das Beste von jemanden." Sicherlich werde das bei Michael Jackson genauso der Fall sein wie damals bei Elvis und bei den Beatles. Zu 90 Prozent werde der Erlös an den Nachlass des Pop-Titan gehen, so 'bloomberg.com', die restlichen zehn Prozent stehen dem Konzertveranstalter AEG Live zu, der zuvor in Jacksons Tour investiert hatte.

Das anstehende Film-Release des 'King of Pop' hatte in den vergangenen Wochen bereits Begehrlichkeiten seitens vermeintlicher Gläubiger von Michael Jackson geweckt, und deren Anwälte auf den Plan gerufen. So hatte am vergangenen Freitag die Firma AllGood Entertainment eine Klage gegen die Vermögensverwalter des toten Weltstars eingereicht - das Unternehmen verlangt wegen Vertragsverletzung 300 Millionen US-Dollar aus den Einnahmen der Dokumentation 'This is it'.

AllGood Entertainment hatte Michael Jackson bereits Anfang des Jahres, als er noch lebte, auf 40 Millionen US-Dollar - 20 Millionen für die verlorengegangen Einnahmen und 20 Millionen Bußgeldzahlung - verklagt. Denn der 'King of Pop' hatte sich geweigert, an der Reunion der Jackson 5 teilzunehmen. Laut dem Konzertveranstalter hatte Frank Dileo, Manager des begnadeten Sängers und Tänzers, angeblich ein Dokument unterschrieben, wonach Jackson in keiner anderen Show auftreten dürfe. Die Konzertreihe 'This is it' stelle daher eine direkte Verletzung dieses Vertrages dar. Jetzt, da Michael Jacksons Dokumentation 'This is it' weltweit ausverkauft ist will AllGood Entertainment auch ein Stück vom Kuchen. Ein sehr großes Stück.

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Deshalb hat das Unternehmen laut dem Onlineklatschportal 'tmz.com' die zuerst geforderte Summe von 40 Millionen Dollar auf schier unglaubliche 300 Millionen Dollar erhöht - und neben Frank Dileo, dem Manager des Bühnenstars, und AEG Live, dem Konzertveranstalter von 'This is it', auch gleich noch Michael Jacksons Vermögensverwalter mit verklagt. (mme/jka)

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