Der ehemalige DSDS-Kandidat Fady Maalouf will die Narben in seinem Gesicht, die er als 13-Jähriger in seinem Heimatland Libanon durch eine Granatsplitterverletzung bekam, endlich entfernen lassen. In einem Interview gab der 29-Jährige einige Details aus seinem früheren Leben in Beirut preis. Außerdem verriet der Zweite beim diesjährigen DSDS-Wettbewerb, wieso er sich entschlossen hat, sein Leben untrennbar mit Musik zu verbinden.
Der ehemalige DSDS-Kandidat Fady Maalouf hat erst vor kurzem seine Debütsingle ‚Blessed' auf den Markt gebracht. Damit ist ein Lebenstraum des 29-Jährigen endlich in Erfüllung gegangen. Schließlich wollte Fady schon lange sein Leben der Musik widmen. In einem ‚Bravo'-Interview offenbart der gebürdige Libanese, dass er seine musikalische Begabung erst nach einem Unfall entdeckt hat.
„Als ich 13 Jahre alt war, wurde mein Gesicht total zerstört", berichtete Fady. Der Junge spielte damals auf der Straße mit seinen Freunden, als plötzlich vom Himmel die Bomben fielen. Der DSDS-Kandidat bekam mehrere Granatsplitter ins Gesicht, und musste lange im Krankenhaus behandelt werden. „Drei Mal musste ich operiert werden. Sie schnitten mir immer wieder diese Granatsplitter aus der Haut", erzählte Fady weiter.
Nach den schmerzhaften Behandlungen haben sich die Wunden sogar entzündet. „Ich habe mich fast ein ganzes Jahr in meinem Zimmer versteckt, und total den Kontakt zur Außenwelt verloren", erklärt der 29-Jährige. In dieser Zeit entstand schließlich auch der Wunsch, Sänger zu werden. „Meine Stimme gab mir wieder Selbstbewusstsein und Kraft - das hat mich gerettet", freut sich Maalouf um so mehr über seinen heutigen Erfolg.
Verwandte Artikel
Fadys Narben sind allerdings immer noch sichtbar. Bei der DSDS-Show haben die Make-Up-Artisten sie noch kaschieren können. „Die Narben stehen für Krieg und das Böse - und ich will nicht, dass das Böse Spuren an mir hinterlässt", sagt der Sänger heute. Der Musiker ist daher umso fester entschlossen, in nächster Zeit wenigstens die größte Narbe auf seinem Gesicht per Laser entfernen zu lassen. Genügend Kleingeld dafür spielt ja voraussichtlich die Debütsingle ein. (tde)