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26.02.2008KLAMOTTENMARKE GEPLANT

Amy Winehouse will Fans mit Modelabel beglücken

Für Mode-Zar Kurt Lagerfeld taugt sie zur Muse, für andere ist sie einfach nur die tiefe Stimme, die sie vom Lautsprecher aus auf andere Gedanken bringt. Amy Winehouse selbst jedoch strebt nun neuerdings zu neueren Weihen: Ein Modelabel möchte die Soul-Ikone nun gründen, will die britische ‚Sun’ herausgefunden haben. Am Musikstar, der jüngst mit Musikpreisen so gut wie überschüttet wurde, scheiden sich auch ästhetisch neuerdings die Geister.

Nicht jeder möchte so aussehen wie Amy Winehouse - aber doch viele junge Briten, wenn man der Online-Ausgabe der ‚Sun' glauben schenkt. Amys eigenwilliger Stil mit dicken Lidschatten werde derzeit im ganzen Land, und gar weltweit massiv kopiert, soll ein Eingeweihter aus dem Freundeskreis der Sängerin verlautbart haben: „Und da kann viel Geld verdient werden".

Im deutschsprachigen Raum haben daraufhin grosse Online-Portale zu Umfragen aufgerufen um herauszufinden, ob sich auch in unserem Kulturkreis Menschen finden lassen, die so aussehen wollen wie Amy. Das Bild ist dabei durchaus durchmischt: Während sich bei ‚Bild.de' ein Drittel in jedem Fall nie so kleiden würde wie der britische Soul-Star, sind dies beim österreichischen Nachrichtenportal ORF.at bereits zwei Drittel der Befragten.

Amy Winehouse
14 Bilder

„Nein, sie sieht schrecklich aus!", hat der österreichische Rundfunksender seinen Lesern bereits die Empörung in die Umfrage mit hineinsouffliert. Entgangen ist dies bislang noch dem deutschsprachigen Fanportal amy-winehouse.de, wo fleißig dazu aufgerufen wird, das Umfrageergebnis bei Bild.de noch zu Amys Gunsten zu beeinflussen. Ob man hier noch auf den ORF-Trichter kommt? Noch heisst die Devise: Wait and see.

Der jüngste Lebenswandel der Sängerin ist jedenfalls nicht unbedingt ideal zur Promotion eines Labels geeignet. Gerade erst vor wenigen Tagen fiel das Gesangstalent in London aufgrund ihrer völlig zerkratzten Unterarme auf, auch in ihrem Gesicht soll ein Cut geprangt haben. Da Amys auch Handgreiflichkeiten durchaus nicht abgeneigter Gatte Blake Fielder-Civil derzeit immer noch hinter schwedischen Gardinen weilt, ist zu vermuten, dass sich die Grammy-Gewinnerin vermutlich nach dem Konsum bewußtseinstrübender Substanzen selbst so zugerichtet hat.

Medienberichten zufolge sieht as auch im unmittelbaren Umfeld der Diva nicht immer nur appetitlich aus: So wollen Reporter herausgefunden haben, dass Amy ihr letztes Londoner Hotelzimmer mit am Fußboden festgeklebter Unterwäsche garniert hinterlassen haben soll, und dazu noch standesgemäß den Abfluss verstopfte. Wenn man noch hinzufügt, dass die Geruchskulisse des Etablissements nach ihrem Aufenthalt eher einer Schnapsbrennerei als einem gut ventilierten Loft glich, bleibt sich wirklich abzufragen, wer denn wirklich ein Parfüm zu kaufen bereit ist, dass ihn so riechen lässt, wie Amy es tut. Kleiner Tipp der Redaktion: Ein Bier über den Kopf tut es da auch - und ist vermutlich billiger. (mso)

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