01_aktion_300x300
Bildgalerie
Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'Twilight Eclipse': Ewiger Treueschwur
Highlights der Woche (KW 20)
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteLooksMaterials'TASCHENGELD GEGEN SEX'
Hacker erlangen Zugriff auf 1,5 Millionen StudiVZ-Nutzer

16.09.2008'TASCHENGELD GEGEN SEX'

'Focus': Junge Frauen mißbrauchen StudiVZ für Prostitution

Immer mehr Studentinnen mißbrauchen das Netzwerk 'StudiVZ', um über das Internet Freier zu finden. Dies berichtet das Wochenmagazin 'Focus' in seiner aktuellen Ausgabe. 'Focus' zufolge prostituieren sich viele junge Frauen über das Internet, um für die stetig steigenden Studienkosten aufkommen zu können.

In Gruppen mit Namen wie 'Taschengeld gegen Sex' knüpfen die Studentinnen Kontakte zu potenziellen Freiern und vereinbaren Schäferstündchen in der realen Welt. Zwar löscht StudiVZ die betreffenden Gruppen und die Profile aller Mitglieder sofort, wenn sie entdeckt werden. Doch nur die wenigsten Mitglieder melden solche Gruppen den Betreibern, und selbst wenn: Kurz nach der Löschung tauchen sie meistens inter neuem Namen wieder auf.

"In den ersten Semestern habe ich mich mit Putz- und Nachhilfejobs durchgeschlagen. Seit ich Studiengebühren in Höhe von 720 Euro pro Semester zahlen muss, komme ich so nicht mehr aus", berichtet eine Studentin im 'Focus'. Doch für viele junge Frauen stellen die Porno-Gruppen auch eine Möglichkeit dar, schnell und unkompliziert Abenteuer zu erleben.

Verwandte Artikel

Experten warnen jedoch vor den Gefahren der freiwilligen Internet-Prostitution. Der Sexualtherapeut Reinhold Munding warnt: „Es gibt von Jahr zu Jahr mehr Sexualstraftäter, und die wissen genau, wie sie im Internet das Vertrauen der Mädchen erwecken." Auch im Hinblick auf die eigene berufliche Karriere sind die Sex-Abenteuer im StudiVZ riskant: Mehr und mehr Personalchefs durchforsten die Internet-Profile ihrer Bewerber auf großen Community-Netzwerken wie StudiVZ, Facebook oder MySpace. Unvorsichtige Mitglieder können bei Bewerbungsgesprächen somit schnell in peinliche Situationen geraten. (fr)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (0)