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13.09.2006GEZ-Gebühr für PC und Handy ist beschlossene Sache

Allen Protesten zum Trotz – die öffentlich-rechtlichen Sender wollen in Zukunft Handy-und Computerbesitzer zur Kasse bitten, wenn sie denn einen internetfähigen PC oder ein UMTS-Handy besitzen. Dies haben die ARD-Intendanten auf ihrer...

Allen Protesten zum Trotz – die öffentlich-rechtlichen Sender wollen in Zukunft Handy-und Computerbesitzer zur Kasse bitten, wenn sie denn einen internetfähigen PC oder ein UMTS-Handy besitzen. Dies haben die ARD-Intendanten auf ihrer Hauptversammlung in Schwerin beschlossen, das ZDF hat ebenfalls zugestimmt.

Ab 1. Januar ist es dann soweit, wie ein ARD-Sprecher einen Bericht der 'Augsburger Allgemeinen' bestätigte. 5,52 sollen nun als Gebühr fällig werden. Noch fehlt das grüne Licht durch die Bundesländer, die die umstrittene Entscheidung endgültig absegnen müssen. Allerdings stellt die beschlossene Gebühr einen Kompromiss dar, anfangs war noch eine Gebühr für PCs in Höhe von 17,03 Euro diskutiert worden, also derselben Summe, die auch für TV-Geräte fällig ist.

Die Neuregelung betrifft jedoch keine Privathaushalte, die bereits eine GEZ-Gebühr für TV-Geräte oder Radio entrichten. Unternehmer, die noch keine GEZ-Gebühr bezahlen, oder Selbstständige, die ihren Heim-PC für Gewerbliche Zwecke nutzen, sollen hingegen zur Kasse gebeten werden. (fs)

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