Die beiden ältesten Kinder von 'King of Pop' Michael Jackson haben ihren verstorbenen Vater gestern bei der Grammy-Verleihung mit einer bewegenden Rede gewürdigt. Ferner hat US-Sängerin Beyonce Knowles sechs Grammys abgeräumt, und konnte damit als weibliche Konkurrentin einen neuen Rekord aufstellen.
Ein feierlicher Moment der Ehrfurcht: Bei der Verleihung der diesjährigen Grammy-Awards in Los Angeles haben Prince (12) und Paris Jackson (11) vor Millionenpublikum noch einmal ihres Vaters gedacht und seine Liebe für ihn zum Ausdruck gebracht.
Sie nahmen stellvertretend für ihren verstorbenen Vater den Award fürs Lebenswerk entgegen, und hielten eine kurze Rede, um den 'King of Pop' zu würdigen. "Quer durch alle seine Songs war die Botschaft unseres Vaters immer simpel: Liebe", sagte Prince. "Wir werden seine Botschaft weiter verbreiten und der Welt helfen", fügte Paris hinzu.
Prince fuhr fort: "Wir sind stolz darauf, diesen Award im Namen unseres Vaters annehmen zu dürfen. Wir möchten Gott dafür danken, dass er diese letzten sieben Monate auf uns aufgepasst hat, und unsere Oma und unseren Opa für ihre Liebe und Hilfe. Auch wollen wir uns bei den Fans bedanken; unser Vater liebte euch deswegen so sehr, weil ihr immer für ihn da wart." Paris beendete den Auftritt mit den Worten: "Danke. Wir lieben dich, Daddy."
Desweiteren hat Goldkehlchen Beyonce Knowles (28) hat gestern Abend sechs Grammys eingestrichen, und damit Geschichte geschrieben. Die Soul-Diva gewann in den Kategorien Song des Jahres, Bester R'n'B-Song und Beste R'n'B-Stimmleistung für 'Single Ladies (Put a Ring on It)'. Auch wurde ihr Song 'Halo' mit dem Preis für die Beste Weibliche Pop-Performance ausgezeichnet. Knowles war für zehn Awards nominiert worden, ihre sechs Trophäen stellen einen neuen Rekord für eine weibliche Konkurrentin dar.
Die Chart-Stürmerin betonte, dass der Erfolg sie "nervös" mache, und dankte dann ihrer Familie und Ehemann Jaz-Z für ihre Unterstützung. Im Wortlaut verkündete sie: "Ich würde gerne meiner Familie für ihre ganze Unterstützung danken, inklusive meines Ehemanns. Ich liebe euch."
Beyonce hatte bereits in der Vergangenheit auf der Liste der am meisten mit Grammys geehrten Frauen ganz oben gestanden. Neben Alicia Keys, Amy Winehouse und Alison Krauss konnte sie bereits auf fünf Auszeichnungen an einem Abend zurückblicken.
Eine andere große Gewinnerin des Abends war darüber hinaus Country-Röhre Taylor Swift. Die Star-Blondine wurde insgesamt vier Mal geehrt, und zwar unter anderem in den Kategorien Album des Jahres, Bestes Country-Album und Bester Country-Song. Sie rang um Fassung, als sie auf der Bühne den ersten Grammy ihrer Karriere entgegennahm, um dann ihren Eltern zu danken.
"Oh wow! Ich danke euch von Herzen. Ich hoffe nur, dass ihr wißt, wieviel mir das hier bedeutet - dass wir das hier mit nach Nashville nehmen dürfen", sagte sie. "Den Preis widme ich meinem Papa. Ich danke dir für all die Male, in denen du mir gesagt hast, dass ich in meinem Leben tun kann, was auch immer ich will. Und meiner Mama, du bist meine besten Freundin."
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Im Rahmen der Zeremonie im Staples Center von Los Angeles nahmen auch Keith Urban, die Kings of Leon, die Black Eyed Peas, Rihanna, Jay-Z, Kanye West und Lady Gaga Preise entgegen.
Liste der wichtigsten Gewinner der Grammy Awards 2010:
Platte des Jahres: Use Somebody, Kings of Leon
Album des Jahres: Fearless, Taylor Swift
Song des Jahres: Single Ladies (Put A Ring On it), Beyonce Knowles
Neuer Künstler: Zac Brown Band
Pop Vocal Album: The E.N.D., The Black Eyed Peas
Beste Weibliche Stimm-Performance Pop: Halo, Beyonce Knowles
Beste Männliche Stimm-Performance Pop: Make It Mine, Jason Mraz
Bestes Rock-Album: 21st Century Breakdown, Green Day
Bester Rock-Song: Use Somebody, Kings of Leon
Bestes R&B-Album: BLACKsummers'night, Maxwell
Bester R&B-Song: Single Ladies (Put A Ring On It), Beyonce Knowles
Bestes Rap-Album: Relapse, Eminem
Bester Rap-Song: Run This Town, Jay-Z, Rihanna and Kanye West
Beste Rap/Gesang-Zusammenarbeit: Run This Town, Jay-Z, Rihanna and Kanye West
Bestes Country-Album: Fearless, Taylor Swift
Beste Weibliche Stimm-Performance Country : White Horse, Taylor Swift
Beste Männliche Stimm-Performance Country: Sweet Thing, Keith Urban,
Beste Dance-Aufnahme: Poker Face, Lady Gaga
Bestes elektronisches Dance-Album: The Fame, Lady Gaga
Bestes alternatives Musik-Album: Wolfgang Amadeus Phoenix, Phoenix
Bestes gesprochenes Album: Always Looking Up, Michael J. Fox
Bestes Comedy-Album: A Colbert Christmas: The Greatest Gift of All! Stephen Colbert
Sascha (01.02.2010 19:08)Das Stimmt so nicht!!
Die Rede der Kinder stimmt so nicht, erst hat Prince geredet und dann Paris.