Der Arm bleibt dran: Um eine Amputation ist der Sänger Max Buskohl gerade noch mal herum gekommen. Nach einer Schlägerei und einer missglückten Operation musste der Gitarrist, bekannt aus „Deutschland sucht den Superstar“, um seinen rechten Arm bangen. Dem geht es wieder besser. Jetzt hat der 19-Jährige allerdings eine Strafanzeige am Hals – wegen gefährlicher Körperverletzung.
Mittlerweile hat sich nämlich auch der mutmaßliche Angreifer zu Wort gemeldet. Und dessen Version der Geschichte lautet etwas anders. Buskohl, dem nach einer Schlägerei am Rande der F6-Music-Awards zwei Zähne in der Faust steckten, hatte erzählt, er sei angegriffen worden, und habe sich nur verteidigt. Der mutmaßliche „Schläger" gab jetzt aber folgendes zu Protokoll:
„Plötzlich kam ein Typ aus der VIP-Lounge und beschimpfte uns als 'Scheiß-Leipziger'" und sagte, wir sollen verschwinden", beschreibt der Gymnasiast den Vorgang. Der „Typ" war offenbar Max Buskohl. Später liefen sich die beiden erneut über den Weg. Der 18-Jährige sei auf Buskohl zugegangen und habe ihn auf dessen Kleidung - ein Palästinsertuch - aufmerksam gemacht: „Ich fragte ihn, ob er wisse, dass das ein Symbol der Rechten ist".
Daraufhin soll Buskohl auf den Schüler losgegangen sein und ihn mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Die Ärzte diagnostizierten bei dem 18-Jährigen später eine gebrochene Nase und der Verlust von zwei Zähnen. Wo die zu finden waren, weiß man ja bereits - in Buskohls Arm nämlich. Der Gymnasiast hat nun Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung erstattet.
Buskohl erklärte allerdings indessen, er habe ganz andere Sorgen. Die Beweglichkeit des rechten Zeigefingers sei nämlich noch etwas eingeschränkt, erzählte der Musiker dem Boulevardblatt „Bild". Jetzt hofft der Sänger auf schnelle Heilung: „Damit ich auf Tour gehen kann". (ta)