Society-Brünette Nadja Abd-El Farrag wird am morgigen Donnerstag in Berlin das Erotik-Happening des Jahreseröffnen - und zwar die internationale Sex-Messe Venus.
Hier ist mehr als nur ein anzügliches Prickeln geboten: Naddel, die ehemalige Freundin Dieter Bohlens, mit bürgerlichem Namen Nadja Abd-El Farrag, wird am morgigen Donnerstag einen weiteren Meileinstein ihrer Karriere vollziehen und in Berlin das Zepter über die Erotik-Messe 'Venus' schwingen. Den Job hat sie von einer weiteren Skandalnudel, der Chirurgen-Witwe Tatjana Gsell übernommen, die im vergangenen Jahr die Alleen der Hauptstadt mit ihrem halbackten Konterfei geschmückt hatte, um für das Mega-Happening zu werben.
Unter der Ägide der brünette Hanseatin lockt nun die größte internationale Sexmesse 'Venus' auf dem Gelände unter dem Funkturm tausende Schaulustige in ihre Hallen. Eröffnet wird die 13. Ausgabe der Messe dabei um zehn Uhr morgens selbstredend von der stolzen Botschafterin Nadja Abd-El Farrag. 360 Aussteller aus 60 Ländern werden diesmal auf 30.000 Quadratmeter mit von der Partie sein.
Unter dem offiziellen Namen 'Internationale Fachmesse für Internet-, Multimedia- und Adult-Entertainment' ist das Event vor allem für die Vergabe der 'Erotixxx'-Awards bekannt. Doch nicht nur der männliche Messebesucher kommt auf seine Kosten: Für Frauen gibt es einen eigenen Bereich mit Sekt-Bar, strippenden Männern und eigener Showbühne. Außerdem wird am Samstag neben einer Miss Venus erstmals auch ein Mister Venus gekürt.
Wenn Naddel die Messe eröffnet, knüpft sie vielleicht an einen Flirt-Tipp an, den sie auf der Website der Messe selbst erteilt hat: "Machen Sie unmittelbar vor Terminen, öffentlichen Veranstaltungen oder Familientreffen erotische Codes aus: Weiß Ihr Begleiter, dass Sie ihn zum Schmusen treffen möchten, wenn Sie Ihren Hals streicheln, wird er Sie den Abend über voller sinnlicher Vorfreude und mit knisternder Spannung beobachten."
Bekannt wurde Naddel als langjährige Freundin von Pop-Mogul Dieter Bohlen, mit dem sie mit UNterbrechungen zwischen 1988 und 2000 zusammen war.
Das Geschäft mit der Lust betreibt Naddel nicht erst seit gestern: Auftritte im 'Playboy' und als Moderatorin der erotischen TV-Sendung 'Peep' ebneten ihr den Weg zur Sexbotschafterin. 2004 mampfte sie Känguru-Hoden im RTL-Dschungelcamp und verlor letzten Endes gegen Lästerluder Désirée Nick, die Dschungelkönigin wurde. 2007 ließ sie 'Naddel' als Markennamen registrieren und versuchte sich sowohl als DJane, wobei sie sich mit DJane-Konkurrentin Giulia Siegel anlegte, als auch als Schlagersängerin.
In diesem Jahr sorgte die mit einem österreichischen Geschäftsmann verheiratete Erotik-Ikone bereits für Schlagzeilen, als sie sich als Testimonial für einen Vibratoren-Hersteller in Szene setzte. Als von einschlägigen Websites gefeierte Dildo-Queen posierte Naddel sogar neben einschlägigem Sexspielzeug in Reizwäsche.
Selbstbewußt erklärte die kurvenreiche Brünette gegenüber dem TV-Magazin 'RTL Exclusiv' die Hintergründe des Fotoshootings: "Tja, warum nimmt man mich - weil ich was rassisches habe. Ich bin ja international!" Ihr Aussehen sei eben in Deutschland nicht alltäglich: "Bei einer Blonden denkt man doch so an alles, was nördlich ist - nördlich von Europe."
Ganz so spontan von der Leber weg habe sie den Auftrag dennoch nicht angenommen: "Heute überlege ich's mir eben halt, gründlich, und ich meine, jetzt mache ich ein Fotoshooting eben halt für 'Orion' mit den Toys." Sogleich wechselt sie in bester Vertretermanier in den Verkaufsmodus: "Die sind total erotisch, die sehen ganz ganz ganz anders aus, als ich mir das hätte vorstellen können. Ich finde es sehr ästhetisch, man muss erstmal zweimal hinschauen, um zu ahnen, was es eigentlich ist."
Vor einigen Monaten hatte die Ex-Freundin von Pop-Titan Dieter Bohlen bereits verraten, auch mal selbst in Sachen Sexspielzeug Hand angelegt zu haben: "Ich bin 44 Jahre alt, und dass ich das eine oder andere irgendwann auch mal ausprobiert habe, das ist natürlich klar. Gerade die Herren der Schöpfung, die wollen dann eben halt mal was ausprobieren."