Schauspiel-Ikone Iris Berben (58) hat sich vehement gegen die aktuell im Fernsehen grassierenden Castingshows ausgesprochen. Auf Dieter Bohlen und ‚DSDS', Heidi Klum und 'Germany's Next Topmodel' sowie 'The Next Uri Geller' ist die Kultaktrice offenbar gar nicht gut zu sprechen.
Die Vorzeigediva des deutschen Films wird ab dem kommenden 22. März im Dreiteiler 'Krupp - eine deutsche Familie' im ZDF zu sehen sein. Doch obwohl sie den Zuschauern in der aktuellen 'TV Digital' mittels einer heißen Fotostrecke schonmal Lust auf mehr macht, sind ihr die neuesten Quotenmagneten des deutschen Fernsehens wie 'Germany's Next Topmodel' und Dieter Bohlens 'Deutschland sucht den Superstar' überhaupt nicht geheuer.
Im Gespräch mit der Programmzeitschrift wertet Berben Castingshows als Erzeuger von Pseudostars: "'DSDS', 'Germany's Next Topmodel' und Uri Gellers Magiersuche gaukeln dem Zuschauer eine Karriere über Nacht vor. Dabei ist ein Star ja jemand, der in unterschiedlichsten Jahren und Zeiten die Nase in den Sturm hält und nicht wegweht - und nicht nur dann, wenn der Sturm künstlich von einer Jury erzeugt wird."
Ihre Abneigung erklärt sie so: "Ich ertrage sie nicht. Letztlich ist all das extrem weit weg von meinem Empfinden. Ich selbst komme aus einer Zeit, in der sich eine Karriere Stück für Stück entwickelte und man Pflaster nach Pflaster auf die Wunden der Rückschkläge klebte."
Mit Stolz schaut Berben eher auf ihren Sohn Oliver (37), der die Krupp-Saga mit ihr als Hauptdarstellerin produzierte. Gegenüber der 'Bild'-Zeitung beteuert sie, wie gut sie es findet, dass ihr Sprößling ('Die Patriarchin') sich von seiner berühmten Mama freigeschwommen hat: "Er ist seinen eigenen Weg gegangen - gut gemacht!"
Sich selbst wirft die Star-Brünette allerdings Faulheit in Sachen Bewegung vor. Ihren Traumkörper habe sie in keinem Fall Sport zu verdanken - dem bleibe sie schön fern, verrät sie: "Da bin ich beschenkt worden, das sind die Gene - ich mache wirklich keinen Sport. Was Sport angeht, bin ich wirklich unsdiszipliniert!"