Superstar Franck Ribery vom FC Bayern München steht nach einem britischen Medienbericht wieder im Zentrum der Transfer-Spekulationen. Laut Informationen von 'Europolitan.de' gilt es an der Säbener Straße hinter vorgehaltener Hand jedoch als ausgemachte Sache, dass der Franzose, wenn überhaupt, für etwa 50 Millionen zu Real Madrid wechselt - und nicht zum FC Chelsea.
50 Millionen ja, Wechsel vielleicht, und wenn, dann im Sommer zu Real Madrid: 'Europolitan.de' hat aus Vereinskreisen des FC Bayern München erfahren, dass ein Gentleman's Agreement zwischen Real Madrid und FC Bayern existiert, Ribery im Sommer für etwa 50 Millionen Euro zum spanischen Hauptstadtclub ziehen zu lassen. Vorbedingung des anvisierten Deals ist natürlich, dass Franck Ribery nicht vorher an der Säbener Straße verlängert. In diesem Sinne soll der Wille des Spielers respektiert werden - darin sollen sich Real und Bayern einig sein.
Nichts ist hingegen dran am Bericht der vergangenen Tage von 'The People', Ribery wechsele schon zur Winterpause für denselben Betrag zum FC Chelsea nach London. Dies hatte die britische Tageszeitung am Sonntag mit großem Medienecho behauptet.
Eine nähere Betrachtung des Berichts weist indessen bereits einen groben Schönheitsfehler auf: Roman Abramowitsch, seines Zeichens milliardenschwerer Oligarch und russischer Eigner des Vereins, soll laut 'The People' dem Ansinnen von Carlo Ancelotti seinen finanziellen Segen gegeben haben, und den für britische Verhältnisse absoluten Rekordbetrag freigeschaufelt haben. Ancelotti soll in Ribery die Lösung aller seiner Probleme sehen, so das Blatt.
Schade nur, dass gerade Ancelotti erst vor Tagesfrist in einer offiziellen Pressekonferenz erklärt hatte, eher werde er nackt im Old Trafford eine Ehrenrunde drehen, bevor er zur Winterpause um neue Spieler bitte. Die Zeitung erklärt den Widerspruch nun damit, dass der Italiener bereits in der Vergangenheit Pirouetten in puncto Wahrheit gedreht habe, und eben gerne "scherze" - eine Unterstellung, die Ancelotti als stolzer Gewinner der Champions League mit dem AC Milan sicher als ungerechtfertigte Beleidigung auffassen wird.
Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte seine wirkliche Strategie hingegen bereits vergangene Woche im Gespräch mit der 'Abendzeitung' verlautbart: "Wenn Ribéry im Frühjahr seinen Vertrag nicht verlängert, wäre es wirtschaftlich unverantwortlich, ihn noch zu behalten, denn dann ist er 2011 ablösefrei. Dann würden wir 50 bis 60 Millionen Euro verschenken."
Aus der Äußerung geht klar hervor, dass erst im Frühjahr die Entscheidung um Franck Ribery fallen wird - und zwar dann, wenn der Spieler klar gemacht hat, ob er bleiben will oder nicht. Der preisliche Rahmen steht ebenfalls bereits fest. Einigen kann man sich dann gerne, vor allem, weil die Spanier ihr Wort gehalten haben und momentan an der Isar die Pferde nicht noch zusätzlich scheu machen. So ist man eben im vergangenen Sommer am Ende der direkten Kontakte zwischen FC Bayern München und Real Madrid übereingekommen.
Auch wenn natürlich ein wenig Preistreiberei durch englische Medien nie ungelegen kommt.
Fritz (30.12.2009 09:19)Ribery
schad!!!!!!!!!!!!! ribery du bist so ein idiot, bayern hat dich so berühmt gemacht scheisse eee