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George W. Bush zieht 8.000 Soldaten aus dem Irak ab

09.09.2008DAFÜR AUFSTOCKUNG IN AFGHANISTAN

George W. Bush zieht 8.000 Soldaten aus dem Irak ab

Die Vereinigten Staaten wollen bis Februar 8.000 Soldaten aus dem Irak abziehen und gleichzeitig ihre Truppenstärke in Afghanistan aufstocken. Präsident Bush begründete die Entscheidung mit der verbesserten Sicherheitslage inm Zweistromland. Zur Zeit sind etwa 146.000 US-Soldaten im Irak stationiert.

Am heutigen Dienstag will der Präsident die Planungen offiziell vorstellen. Das Weiße Haus veröffentlichte das Manuskript seiner Rede aber schon am gestrigen Montag. Demnach will Washington in den nächsten Monaten schrittweise 3.400 Soldaten von unterstützenden Einheiten abziehen. Im November soll ein Battalion von 1.000 Marineinfanteristen in die USA zurückkehren. Eine Heeresbrigade von 3.500 bis 4.000 Mann soll schließlich im Februar abziehen.

Im ganzen Irak verbessere sich die Lage, sagte Bush. Die Gewalt im Land habe das niedrigste Niveau seit Anfang 2004 erreicht. Wenn sich die Lage weiter bessert, seien weitere Truppenreduzierungen in der ersten Hälfte des Jahres 2009 möglich, sagte der Präsident. Diese Entscheidung träfe allerdings bereits sein Nachfolger, der Bush im Januar ablöst.

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In Afghanistan soll hingegen die Militärpräsenz der Amerikaner um 4.500 Mann ausgebaut werden. Momentan sind in dem Land etwa 31.000 US-Soldaten stationiert. Im November werde ein Battalion von Marineinfanteristen an den Hindukusch verlegt, das ursprünglich im Irak eingesetzt werden sollte, teilte Bush mit. Der Präsident betonte im Hinblick auf die stabile Lage in Afghanistan, es sei klar, "dass wir noch mehr tun müssen". (fr)

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