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China feiert 60. Jahrestag unter dem KP-Joch mit Militärparade

01.10.2009MASTODONTISCHE KRAFTANSTRENGUNG

China feiert 60. Jahrestag unter dem KP-Joch mit Militärparade

Am heutigen Donnerstag beging China den 60. Gründungstag der Volksrepublik China. Am 1. Oktober 1949 hatte Mao Tse-tung, Vorsitzender der Kommunistischen Partei (KP), nach dem Ende des Bürgerkriegs die Volksrepublik ausgerufen.

Sein großes Ziel war, China zur Weltmacht und Industrienation auszubauen. Der Preis für diese Umstrukturierung war hoch: Millionen Chinesen fanden in den Plänen Maos den Hungertod. Auch im Koreakrieg und während der Kulturrevolution mussten Millionen Chinesen mit dem Leben bezahlen.

Doch davon will heute, am 60. Jahrestag, niemand etwas wissen. Mao gilt längst als Volksgottheit. Ihm zu Ehren marschierten heute tausende Soldaten, die dem größten Heer auf der Welt angehören, zum Platz des Himmlischen Friedens in Peking, begleitet von Panzern, Atomraketen und Kampfjets.

Da die Volksbefreiungsarmee der KP untersteht, nahm ihr Vorsitzender und Staatspräsident der Volksrepublik Hu Jintao die Parade ab. Die gigantische Militärparade wird mit einem riesigen Feuerwerk, das angeblich größer sein soll als das zu Olympischen Spielen, feierlich beendet.

Die Pekinger waren allerdings nicht eingeladen, die Straßen zu säumen. Aus Sicherheitsgründen, so hieß es, wurde die Paradestrecke abgeriegelt und die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Nach den Unruhen in der muslimischen Region Urumqi befürchtete die KP Terroranschläge.

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'Spiegel Online' zufolge war es nicht erlaubt, sich während der Militärparade auf die Balkone zu begeben. Anwohner durften sie nur durch verschlossene Fenster beobachten. Drachen und Luftballons in die Luft aufsteigen zu lassen, war strengstens untersagt. (mme)

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