01_aktion_300x300
Linkbox
Artikel zum Thema
Highlights zum Thema
Pressestimmen zum Thema
e-Vote
Wen wollen Sie Ende 2009 im Kanzleramt sehen?
Angela Merkel

Frank Walter Steinmeier
Bildgalerie
Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'Twilight Eclipse': Ewiger Treueschwur
Highlights der Woche (KW 20)
Diese Seite DruckenDiese Seite weiterempfehlen
StartseiteItemsShoesTRAGISCHES ENDE EINER LIEBE
Franz Müntefering stoppt Kündigungsschutz-Lockerung

01.08.2008TRAGISCHES ENDE EINER LIEBE

Franz Müntefering: Ehefrau Ankepetra erliegt ihrem Krebsleiden

Der ehemalige Parteivorsitzende der SPD Franz Müntefering musste sich am gestrigen Donnerstagnachmittag nach 13 Jahren Ehe von seiner Frau verabschieden. Ankepetra Müntefering starb in ihrem Haus in Bonn im Alter von 62 Jahren an Krebs. Seit sieben Jahren quälte sich die Verstorbene mit der Krankheit und wurde in dieser Zeit fünfmal operiert. Ihr Ehemann hatte Ende 2007 sein Amt als Parteivorsitzender der Sozialdemokraten aufgegeben, um sich um seine Frau zu kümmern.

Ankepetra Müntefering war viele Jahre lang selbst Mitarbeiterin der SPD-Bundesfraktion. Zuletzt arbeitete sie im Büro des früheren Parlamentarischen Geschäftsführers Olaf Scholz. Ihr 68-jähriger Mann kümmerte sich bis zum Schluss als „Oberpfleger“ um seine an Krebs erkrankte Frau. Münteferings Abgeordnetenbüro im Bundestag äußerte sich auf ddp-Anfrage am heutigen Freitag über das traurige Ende des Krankheitsverlaufes.

Viele Sozialdemokraten hatten den Rückzug Münteferings aus der Regierungsarbeit damals bedauert. Im November 2007 war der damalige Vizekanzler und Bundesarbeitsminister überraschend von seinem Amt zurückgetreten, um seine krebskranke Frau zu pflegen. Nachdem die Ehefrau des Politikers 2001 die erschreckende Diagnose erhalten hatte, folgten Jahre zwischen Hoffen und Bangen.

Nun wird schon über die Zukunft des Witwers spekuliert. Die Sozialdemokraten fragen sich, ob Müntefering wieder auf die politische Bühne zurückkehren wird. Der ehemalige SPD-Vorsitzende ist nach wie vor Abgeordneter im Bundestag. Der 68-Jährige ist seit 42 Jahren in der Partei und war 2004 mit 95,1 Prozent der Stimmen zum Bundesvorsitzenden gewählt worden.

Verwandte Artikel

Im Frühjahr noch hatte Müntefering die Wiederaufnahme von aktiver politischer Mitarbeit nicht ausgeschlossen. Viele seiner Kollegen würden sich über ein Comeback nämlich freuen: Einer Forsa-Umfrage zufolge wünschen sich 51 Prozent der Parteigenossen, dass Müntefering wieder zurückkehrt. (ag)

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (0)