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12.09.2007Union sprengt die 40 Prozent

Angela Merkel auf Rekordhoch

Der aktuellsten Forsa-Umfrage zufolge ist die Beliebtheit der Union auf ein neues Jahreshoch geklettert. Im Vergleich zur Vorwoche hat sie sich nochmals um zwei Punkte auf 40 Prozent erhöht. Es ist ihr bester Wert seit Anfang 2006. In...

Der aktuellsten Forsa-Umfrage zufolge ist die Beliebtheit der Union auf ein neues Jahreshoch geklettert. Im Vergleich zur Vorwoche hat sie sich nochmals um zwei Punkte auf 40 Prozent erhöht. Es ist ihr bester Wert seit Anfang 2006.

In der vom Magazin "Stern" und dem Fernsehsender "RTL" in Auftrag gegebene Studie wurden 2501 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger vom 3. bis 7. September sowohl nach ihrer Partei- als auch Kanzlerpräferenz befragt.

 

Für 59 Prozent der Befragten war Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auch die Kandidatin, die sie am nächsten Sonntag direkt zum Kanzler wählen würden, wenn sie könnten. Damit hat Merkel ihren besten Wert im Umfrageprofil seit den Bundestagswahlen im Jahr 2005 erreicht.

 

An der Umfrage zu SPD-Chef Kurt Beck und den Parteiprogrammen nahmen 1001 Befragte am 5. und 6. September teil. Für ihn würden 18 Prozent stimmen, womit er im Vergleich zur Vorwoche um drei Punkte zulegen konnte. Dies ist wohl auf sein innerparteiliches Machtwort zurückzuführen. Der Abstand zwischen ihm und Merkel beträgt jedoch weiter mehr als 40 Punkte. 39 Prozent der Befragten halten Beck für einen schwachen Vorsitzenden, 32 Prozent sind der Ansicht, er sei ein starker Parteichef. Die SPD fiel auf 25 Prozent und hatte somit einen um einen Punkt schlechteren Wert als in der Vorwoche.

Ebenfalls einen Punkt verlor die FDP, die so auf ein Jahrestief von acht Prozent fiel. Die Grünen blieben konstant bei zehn Prozent. Die Linkspartei erreichte elf Prozent, verschlechterte sich aber um einen Punkt. "Sonstige Parteien" erhielten 6 Prozent der Wählerstimmen. In möglichen Koalitionen kämen Union und FDP auf 48 Prozent gegenüber 46 Prozent für SPD, Grüne und Linkspartei.

Hinsichtlich der programmatischen Unterschiede zwischen den Volksparteien, sind die Wähler nicht überzeugt. Lediglich 17 Prozent sehen starke Differenzen zwischen CDU und SPD. 20 Prozent meinten, dass überhaupt kein Unterschied mehr festzustellen sei und 53 Prozent waren der Auffassung, die Programme würden sich nur etwas unterscheiden.

Als Hauptgrund für den Erfolg der Union bei den Wählern werden die erst vergangene Woche abgewehrten Terroranschläge verzeichnet. "Der Fahndungserfolg gegen die islamistischen Terroristen in Deutschland hat die Wähler von CDU und CSU stabilisiert", so Forsa-Chef Manfred Güllner. (nr)

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