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Barack Obama gebiert sich als nüchterner Herold der Liebe

21.01.2009WELTENBÜRGER AM START

Barack Obama - Nüchterner Herold der Liebe?

Der Ort an dem dieser Tage mehr als Geschichte geschrieben wurde heißt eindeutig Washington. "Obama is the Messiah, but most people don’t know it", war wohl nicht das einzige, witzige Statement einer sehr selbstbewussten Amerikanerin. Amerika scheint die Hoffnung der Furcht vorangestellt zu haben. Sehr vorbildlich!

Alles im Charakter von Barack Obama weist auf einen konkreten, exakt arbeitenden, ja perfektionistischen Menschen hin, der alles genau überprüft, und nichts dem Zufall überlässt. Diese Charaktereigenschaften können gar nicht mehr überboten werden im Hinblick auf Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit, aber auch im Hinblick auf persönliche Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung.

Doch ist dieser Barack Obama, ähnlich wie Wolfgang Amadeus Mozart, der "Der Liebling der Götter" genannt würde, wirklich ein auf Erden herab Gesandter? Nun, wenn ja, Gesandter für was? Eventuell ist er, ähnlich wie Mozart, ausgestattet mit der gleichen Gabe uns an den himmlischen Harmonien teilhaben zu lassen und uns somit eine Ahnung zu geben von der Vollkommenheit der Schöpfung. Oder klingt das dann doch etwas zu sehr pathetisch?

In jedem Fall ist Barack Obama mit Mozart der Charme gemein, diese übersprudelnde, begeisternde und mitreißende Lebensfreude. Eine Quelle der Inspiration wirkt in diesem Menschen und seine Funken springen auf uns über. Hier liegt eines der Geheimnisse für Obamas Charisma, sein strahlendes, unwiderstehliches Lächeln, das seine Umwelt verzaubert.

Zudem scheint Obama einer auf universelle Werte ausgerichteter Mensch zu sein, durch und durch tolerant, eigentlich unparteiisch. Er ist ein Weltenbürger, weltoffen im besten Sinne, für ihn gelten Unterschiede der Rasse, Kultur, Geschlechtszugehörigkeit, der gesellschaftlichen Klasse oder der Religion nicht. Er bringt Gaben wie natürlichen Respekt vor anderen Menschen und ihrem Anderssein einfach in sich mit. All dies musste ihm wohl nicht erst in den zahlreichen Eliteschulen anerzogen werden.

Wir alle wissen, wie wichtig diese Aufgabe, die Barack Obama nun hat, ist, in welch schrecklichem Maße die Erde im letzten Jahrhundert besudelt wurde, welches Elend die ich-besessene Plünderung der Rohstoffquellen gebracht hat. Unvorstellbar vieles gibt es zu tun, um diesen Planeten wieder in Balance zu bringen: die kriegerischen Verseuchungen, die Luftverschmutzung, das Artensterben von Pflanzen und Tieren, die Vergiftung der Flüsse und Meere, um nur einige Aufgaben zu nennen. Die Erde schüttelt sich bereits wie im Fieberwahn, doch sie wird uns wie immer überleben.

Barack Obama kann als Präsident der Vereinigten Staaten als Vorbild für viele andere diese gewaltige Herausforderung anpacken. Er ist hochintelligent und in allergrößtem Maße verantwortungsvoll und sorgfältig abwägend in seinen Handlungen; auch stark genug, um die großen Herausforderungen anzunehmen.  Sein exaktes Denken und seine naturwissenschaftliche Begabung sowie sein starkes Streben nach höheren Werten und nach höherem Wissen, wie etwa religiöse, moralische, ethische Fragen, werden ihm dabei dienlich sein.

Auszüge seiner Agenda:

  • Wahre Gemeinschaft unter den Menschen, friedliche Vereinigung unter den Menschen, gleich welcher Rasse, Religion, Geschlecht, Kultur. Versöhnung aller Völker. Einheit in der Vielheit. Jede Nation und jeder kulturelle Zusammenschluss darf seine Eigenheiten bewahren und pflegen und ist Teil der großen Menschheitsfamilie.
  • Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, innerer Zusammenhalt.
  • Wahrer Friede und wahre Harmonie - das Neue Jerusalem.


Wenn wir in der gegenwärtigen Weltlage einen Sinn suchen, so sollten wir lernen, sie apokalyptisch zu sehen. Unsere Angst vor der Katastrophe ist durch eine ganzheitliche, globale Weltsicht gewonnen. Es ist scheinbar lebenswichtig, dass wir uns emporrecken und endlich das Gesamte lernen zu sehen.  

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Ein weiser Sufi-Lehrer hat einmal gesagt: "Es gibt heute nur zwei Arten von Menschen - solche, die wissen, und solche, die nicht wissen wollen." Ist das vielleicht ein allzu strenges Urteil über die vielen, die niemals auf die Vorstellungen des Neuen Zeitalters gestoßen sind, oder sich damit befasst haben? Wir Menschen begegnen einander in Worten. Was wäre wohl, wenn das Stärkste Wort einfach LIEBE wäre?


WÖRTERBERG
Der Mensch kann zwar tun, was er will - aber er kann nicht wollen, was er will.


Petra Augustyn

http://www.museum-tv.eu/

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