Am Tag nach der sensationellen Entlassug von Verona Pooth durch RTL2 gibt sich der ehemalige Engel im Einsatz entrüstet: „Ich bin geknickt und enttäuscht", vertraute die 39-Jährige der Bild-Zeitung an. Dennoch will sich Pooth nicht unterkriegen lassen, und wittert Rufmord: „RTL2 kann mir gar nicht kündigen, weil kein aktueller Vertrag mehr besteht", gibt sich die ehemalige Werbeikone mit dem Blubb trotzig.
Angeblich sei demnach schon seit Februar diesen Jahres klar, dass es keine neue Staffel von 'Engel im Einsatz' geben soll. Dennoch ist Verona von der Meldung ihrer Entlassung tief getroffen: „Als mich mein Manager heute Morgen anrief und mir die Geschichte erzählte, war ich erst mal sprachlos. Ich bin geknickt, enttäuscht und fühle mich durch solche unfairen Äußerungen verletzt. So etwas geht wirklich unter die Gürtellinie", mimt die sonst so taffe Frau in der Bild-Zeitung die Verletzte.
Vor allem, dass eine Verbindung von der Pleite ihres Mannes Franjo auf ihre Tätigkeit gezogen wird, hält Verona für unangemessen: „Franjos Insolvenz hat mit meinem Berufsleben überhaupt nichts zu tun. Das sind zwei völlig getrennte Bereiche", fordert Pooth Fairness. Doch RTL2-Programmdirektor Kühn verteidigte das Ende von 'Engel im Einsatz': „Eine Sendung, in der in Not geratenen Menschen geholfen wird, ist sowieso schon ein heikles Programm. Solange die Vorwürfe gegen Franjo nicht aus dem Weg geräumt sind, besteht die Gefahr, dass die Probleme auch auf die Moderatorin abstrahlen."
Kühn sieht zudem keinen Schlag unter die Gürtellinie, wie die 39-Jährige vermutet: „Es geht nicht darum, dass wir ihr persönlich Vorwürfe machen, aber es könnte natürlich sein, dass der Zuschauer die Verbindung trotzdem herstellt." So muss Verona wohl oder übel in den sauren Apfel beißen, und die Vorwürfe gegen ihren Mann gemeinsam mit ihm ausbaden. Schließlich kann der gewieften Geschäftsfrau mit gutem Gewissen unterstellt werden, dass auch sie weiß, dass Bestechung in Deutschland kein bloßes Kavaliersdelikt ist.
Nachdem Verona die Fernsehzuschauer über beinahe ein Jahrzehnt mit ihrer drallen Figur und ihrer nervigen Stimme begleitet hatte, verschwindet die Ex-Frau von Dieter Bohlen nun erst einmal vom Fernsehschirm. Eine neue Erfahrung für die 39-jährige Mutter ist dabei vor allem eins: Zum ersten Mal in ihrer Karriere schaden die über sie verbreiteten Nachrichten ihrem Image mehr, als sie ihr nutzen. Bleibt nur zu hoffen, dass ihr Göttergatte Franjo nach seiner eigenen Pleite nicht auch noch Veronas angekrazten Stern endgültig zum Sinken bringt.
Horst (08.07.2009 02:13)oh nein. ..die Arme
hat man ihren Knuddelbärchen übles nachgesagt ?
Na wartet, Verona ist jetzt böse und schmollt.
Soll sie ihren Mann zur Arbeit schicken, wie es andere Männer auch tun -
dieser aufgeblasene Sohn.
Außerdem kann er ja Hausmann sein, Verona ist sowieso mehr Mann als er.