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17.06.2008 Verfrachtete Franjo Pooth sein Geld nach Liechtenstein?

Anonymer Brief aufgetaucht

Die Schulden ziehen Veronas Pleite-Gatte Franjo Pooth immer schneller in die Tiefe. Jetzt liegt bei der Staatsanwaltschaft auch noch ein anonymer Brief vor. In denm Schreiben behauptet der Verfasser, Franjo Pooth sei mehrfach mit einem Geldkoffer nach Liechtenstein gereist. Medienberichten zufolge soll Franjo nach dem Zusammenbruch seiner Firma ‚Maxfield' ein Teil des vermissten Geldes auf Geheimkonten in Luxemburg und Liechtenstein eingezahlt haben. Einem Bericht der ‚Bild'-Zeitung zufolge hat der Pleite-Banker 2005 die Briefkastenfirma ‚HK Consulting Agency' eröffnet, und auf ihre Konten viel Geld überwiesen.

Verona-Gatte Franjo Pooth zieht die Aufmerksamkeit der Staatsanwaltschaft immer stärker in seinen Bann. Wie Staatsanwalt Johannes Mocken bereits bestätigt hat, hat seine Behörde in der Angelegenheit einen anonymen Brief erhalten. In dem Schreiben wird Franjo Pooth beschuldigt, er sei mit Geldkoffern nach dem Zusammenbruch seiner Firma nach Luxemburg und Liechtenstein gereist, und habe dort Geld auf Geheimkonten eingezahlt.

„Dem anonymen Schreiben zufolge soll Franjo Pooth die Koffer zunächst nach Luxemburg gebracht, und sie dann gegen andere ausgetauscht haben. Anschließend soll er weiter nach Liechtenstein gereist sein", gab Mocken gegenüber dem Online-Dienst der ‚Rheinischen Post' an.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bekräftigte auch, dass er noch nicht genau wisse, was sich in den Koffern genau befunden habe. Zugleich betonen die Ermittler, dass sie den Hinweis zur Kenntnis nehmen. Ein zusätzlicher Ermittlungsansatz ist aber noch nicht in Sicht.

Angaben der ‚Bild'-Zeitung zufolge soll Franjo Pooth bereits 2005 eine Scheinfirma mit dem Namen ‚HK Consulting Agency' eröffnet haben. Die offenbar nur zu Tarnzwecken existierende Firma besaß weder Büroräume noch Mitarbeiter. Auch konnte eine Geschäftstätigkeit nicht festgestellt werden.

Dennoch soll Franjo vermutlich mehr als eine Million Euro auf die Konten der ‚HK Consulting Agency' eingezahlt haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigte gegenüber der ‚Bild'-Zeitung, die Behörde habe ihre Ermittlungen bereits im Zusammenhang mit Franjos Firma ‚HK Consulting Agency' in alle Richtungen ausgeweitert.

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