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24.07.2009 Tokio Hotel: Steiler Aufstieg auf den Werbe-Olymp

Und noch ist Luft drin

Die Teenie-Rocker von Tokio Hotel eifern nicht nur in puncto Sprache ihren US-Vorbildern nach - auch in Sachen Werbung landeten sie jetzt ihren ersten Megadeal.

Da klingelt's in der Kasse: Die Pop-Jungs von Tokio Hotel ziehen nun auch in Sachen Produktwerbung mit ihren Vorbildern in den USA gleich.

Nachdem bekannt wurde, dass das neue, im Oktober erscheinende Album der Magdeburger deswegen 'Humanoid' heißt, weil sich das in allen Sprachen der Welt aussprechen läßt, legten die vier Jungmusiker gleich nach, und verkündeten einen Werbedeal mit dem Handyriesen Nokia.

Auf Werbeplakaten sollen die bekennenden Science-Fiction-Fans bald deutschlandweit zu sehen sein. Millionenschwer soll der dahinter steckende Deal gewesen sein, munkelt man in Branchenkreisen. Mediaexperte Jo Groebel betont gegenüber dem RTL-Nachrichtenmagazin 'Punkt 12', dass die Jungs den Vertrag sicher nicht nur ihrer Technikaffinität wegen abgeschlossen haben: "Tokio Hotel wird's erstmal Geld bringen, damit wir keine Mißverständnisse aufkommen lassen."

Doch auch der finnische Konzern wisse genau,was er tue: "Und umgekehrt gelten Tokio Hotel natürlich auch als eine heutige Band, manchmal versuchen sie es vielleicht auch nur noch, jedenfalls als eine heutige Band, eine moderne, eine aktuelle Band. Und da gehört natürlich ein Mobiltelefon, gehört das Handy, wie es in Deutschland heißt, perfekt dazu."

Wenn es den Rockern allerdings wirklich gelingt, aus Europa auszubrechen, und weltweit zu Ruhm zu kommen, ist mit ein paar Millionen allerdings das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht, läßt Groebel durchblicken: "In den USA sind die Summen ungleich höher, da reden wir immer über mehrere Millionen, wenn es Top-Prominente sind. Und da können wir auch schon mal im zweistelligen Millionenbereich uns bewegen, wenn das richtig große Kampagnen sind, die langfristig laufen."

Heikki Tarvainen, Geschäftsführer Nokia Deutschland, hatte gegenüber der 'Bild'-Zeitung am gestrigen Mittwoch begründet, warum man sich ausgerechnet für die Teenie-Idole aus dem deutschen Nordosten entschieden habe: "Wie kaum eine andere Gruppe hat 'Tokio Hotel' positive Energie in uns entfacht."

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