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Robert Pattinson und Kristen Stewart in 'Twilight Eclipse': Herz versus Verstand

16.06.2010 Robert Pattinson und Kristen Stewart: Ein Paar der alten Schule?

Kuscheln statt Party

'Twilight'-Beau Robert Pattinson und US-Brünette Kristen Stewart geben sich immer deutlicher als Paar zu erkennen, für das Innerlichkeit mehr zählt als ein exzessiver Lebensstil.

Ja nicht auffallen: Mädchenschwarm Robert Pattinson (24) und Set-Kollegin Kristen Stewart (20) frönen am liebsten häuslichen Hobbys, wie zum Beispiel dem Kuscheln mit Haustieren.

Der smarte Brite und die selbstbewußte Kalifornierin verkörpern im Blutsauger-Mehrteiler 'Twilight' den menschenfreundlichen Vampir Edward Cullen und die in ihn verschossene Schülerin Bella Swan auf so intensive Weise, dass sie sich am Set von 'New Moon' wirklich ineinander verliebten. Zwar schirmen die Teenie-Idole ihr Privatleben so gut ab, wie es nur geht. Dennoch scheinen sich nicht nur ihre Persönlichkeitsstrukturen sehr zu gleichen, sondern auch ihre Angewohnheiten sich immer stärker anzunähern.

Im Gespräch mit dem US-Portal 'Parade.com' verriet nun Robert Pattinson, dass seine Vorstellung von Liebe wie die seiner Filmfigur einem anderen Jahrhundert zu entstammen scheint: "Alle sagen, dass er altmodisch ist. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass die Leute heutzutage rumrennen und miteinander rummachen - ganz ohne Grund. Er hingegen mag seine Beziehung zu ihr und will sich in dieser Hinsicht nicht billig verhalten."

Gefühle seien für den Untoten eben wichtig: "Er will das nicht aufs Spiel setzen. Er findet, dass sie die Liebe seines Lebens ist, und will sich richtig verhalten. Er will nicht nur seinen niedrigen Instinkten nachgeben." Er selbst teile weitestgehens diese Einstellung, offenbarte der attraktive Engländer: "Manchmal bin ich etwas romantisch. Ich bin nicht jemand, der immer feiern gehen muss. Ich vermute mal, dass ich selbst auch etwas altmodisch gestrickt bin."

Kristen Stewart indessen beschrieb ihr Freizeitverhalten gegenüber dem Mediendienst 'Extra' auch nicht unbedingt als das einer Partymaus: "Ich bin ein absolut langweiliger Typ. Ich sitze daheim mit meiner Katze rum, ich bin eine verrückte Katzenbraut. Ich habe zwar nur einen Kater, aber ich bin von ihm völlig besessen."

Sehr ernst nimmt die dunkelhaarige Amerikanerin auch ihren Job - was sich definitiv in der Art und Weise, wie sie Rollen auswählt, widerspiegelt: "Ich habe wirklich Schwierigkeiten damit, meine nächsten beruflichen Schritte zu planen, ich tue das nicht wirklich. Ich wähle eine Rolle auf der Grundlage eines ernsten Bauchgefühls aus, wenn ich mich dazu absolut hingezogen fühle. Es ist eine lächerliche Beschäftigung, irgendein fiktives Leben darzustellen, weswegen ich das Gefühl haben muss, dass wenn ich eine gewisse Rolle nicht spiele, die Leute etwas verpassen, und ich jemanden töte, den ich wirklich liebe."

Robert Pattinson beschreibt seinerseits, wie tief sich Kristen Stewart auf ihre Filmfiguren einläßt: "Kristen bringt sehr viel ihrer selbst in Bella ein. Als ich die Bücher gelesen hatte, und dann Kristen kennenlernte, hatte ich nicht den Eindruck, sie sei die Bella, die ich mir vorgestellt hatte. Die Romanfigur glich stärker einer Jungfer in Not, während Kristen viel taffer ist, was auch im Film deutlich zum Ausdruck kommt."

In zwei Wochen (30. Juni) erscheint weltweit 'Twilight Eclipse', der dritte Teil des Herzschmerz-Epos. Darin erreicht die Dreiecksbeziehung zwischen Edward Cullen und Jacob Black, gespielt von Taylor Lautner, ihren Höhepunkt, bevor Vampire und Werwölfe sich im Kampf gegen Bösewicht Victoria und ihre Untoten-Armee verbünden (siehe Bildergalerie rechts).

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