'Twilight'-Beau Robert Pattinson hat zugegeben, dass für ihn die Rolle als menschenfreundlicher Blutsauger Edward Cullen neben Bella Swan - alias Star-Brünette Kristen Stewart - nichts anderes als ein Job ist.
Sein Herzblut liegt woanders: Leinwand-Vampir Robert Pattinson (23) identifiziert sich nicht mit seiner Filmfigur Edward Cullen aus 'Twilight'.
Der attraktive Brite steht derzeit bei Millionen Teenies weltweit bedeutungsgleich für die romantische Liebe, weil sein Leinwand-Alter-Ego der sterblichen Bella Swan, gespielt von US-Aktrice Kristen Stewart, hoffnungslos verfällt. Seit Erscheinen des ersten 'Twilight'-Films wird auch pausenlos spekuliert, die beiden Schauspieler seien auch im wirklichen Leben ein Paar, wofür es auch das eine oder andere Anzeichen gibt. Dennoch verlautbarte Robert Pattinson nun, dass er selbst ganz anders gestrickt sei als der ewig schmachtende Edward Cullen.
Im Gespräch mit dem italienischen Magazin 'A Anna' verlautbarte der begehrte Schönling: "Ich gebe zu, dass ich mich mit Ausnahme von Tyler in 'Remember Me' noch nie mit einer meiner Filmfiguren identifiziert habe." Die Aussage kommt einer kalten Dusche für die vielen Fans gleich, die sich Robert Pattinson genauso vorstellen, wie er im Film rüberkommt: Als einer, der ständig darüber grübelt, wie er seine Liebe zu Kristen Stewart trotz räumlicher Trennung doch noch ausleben kann.
Allerdings räumt Robert Pattinson auch ein, dass es für Schauspieler wie ihn, die immer wieder in dieselbe Rolle schlüpfen, nach einer Weile kaum mehr möglich sei, das Erfundene vom Reellen zu unterscheiden: "Der 'Twilight'-Epos hat uns alle einander nähergebracht, was auch schon bei 'Harry Potter' der Fall war. Wenn man über lange Zeit mit denselben Kollegen zusammenarbeitet, wächst man zusammen." Worauf ein Satz folgt, der auf Kristen Stewart bezogen eine ganz eigene Bedeutung bekommt: "Es entsteht eine Bindung, bei der sich Kino-Fiktion und Wirklichkeit miteinander vermischen."
Anschließend wird klar, wie genau der attraktive Brite die Worte abwägt, um weder die Gefühle seiner vermeintlichen Partnerin zu verletzen, noch dem Publikum eine Lügengeschichte aufzutischen: "Es gefällt mir nicht, wenn das Private für kommerzielle Zwecke eingesetzt wird. Ich sage jetzt also nur, dass Kristen eine außergewöhnliche Schauspielerin ist."
Dann fallen jedoch Worte, die das Vorliegen einer Liebesgeschichte aber doch sehr stark nahelegen. Robert Pattinson schaut nach vorne, und sagt über sich und Kristen Stewart: "Ich weiß nicht, was mit unserer Beziehung passieren wird: Wir werden in Zukunft oft weit voneinander entfernt sein und an unterschiedlichen Sets arbeiten. Nach 'Bel Ami' werde ich einen Western drehen, bei dem eine Frau, Madeleine Stowe, Regie führen wird... Kristen belegt in jedem Fall einen besonderen Platz in meinem Leben - und auch in 'Eclipse' wird sich unsere Beziehung auf der Leinwand noch interessant entwickeln."
Doch auch über den Grund, warum seine Filmfigur, der menschenfreundliche Blutsauger Edward Cullen, bei den Teenies aller Welt so gut ankommt, hat sich der begehrte Schauspieler Gedanken gemacht. Viele Faktoren spielten da eine Rolle: "Er ist geheimnisvoll und kompliziert, aber er liebt Bella und passt immer auf, dass er ihr nicht wehtut. Das sind Dinge, die Jugendliche zum Träumen bringen. Mir selbst gefielen die weiblichen Figuren von Jane Austen, und die der großen russischen Literatur. Denken Sie an Rebellen wie James Dean und Marlon Brando. Wie viele Generationen haben sie nicht verführt?"
Vom Ruhm will sich der gebürtige Engländer jedenfalls nichts anhaben lassen. Vielmehr will Robert Pattinson seinem künstlerischen Kredo Treu bleiben: "Der Erfolg ändert dich nicht, wenn du wirklich Schauspieler sein willst. Ich bin mir sicher, dass Edward der Pop-Vampir eines Tages nur als eine meiner ersten Rollen in Erinnerung bleiben wird. Ich werde musizieren, schreiben und schauspielern. Auch prophezeie ich, dass es nach mir noch weitere Teenie-Idole geben wird. Dann werde ich einfach in Ruhe leben, arbeiten, reisen und altern können."