Ein Porträt von Michael Jackson, das der berühmte Pop-Art Künstler Andy Warhol 1984 malte, ist beim Auktionshaus Christie's unter den Hammer gekommen. Das Bild entstand zur Zeit des extrem erfolgreichen 'Thriller'-Albums und gehörte Berichten der Nachrichtenagentur AP zufolge bis dato einem anonymen privaten Sammler, der in New York wohnt. Der Sammler hatte das Bild von der Andy Warhol Stiftung in den 90er Jahren gekauft. Es wurde nicht bekannt, wer das Kunstwerk kaufte.
Das Gemälde zeigt einen lächelnden Michael Jackson in einer für ihn typischen Uniform, der rote und gelbe Schnörkel in seinem Haar hat. Warhol hat dafür ein Photo Jacksons entsprechend bearbeitet. Das Bild erzielt mit 812.500 Dollar einen Preis, der die ursprünglichen Schätzungen des Auktionshauses von 500.000 bis 700.000 Dollar bei weitem übertraf.
Joe Jackson muss sich unterdessen damit abfinden, dass für ihn kein Stück vom großen Vermögen seines Sohnes abfällt. Der Vater des Superstars hatte auf einen Anteil am Erbe geklagt. Das Gericht entschied nun, dass ihm nicht ein Cent zusteht. Der Richter Mitchell Beckloff gab dazu bekannt: „Joe Jackson erhält nichts von diesem Nachlass. Das war eine Entscheidung seines Sohnes."
Außerdem erklärte das Gericht, dass Papa Joe auch die Ernennung der Nachlassverwalter John Branca und John McClain nicht anfechten könne. Joe Jackson hatte diese des Betrugs beschuldigt und behauptet, dass sein Sohn mit ihnen im Streit gelegen, weil Branca und McClain angeblich Geld unterschlagen und auf Auslandskonten verschoben hätten. Brian Oxman, Anwalt von Joe Jackson, nahm jedoch schon kurze Zeit später den Anschuldigungen ihre Schärfe, indem er davon sprach, dass die Vorwürfe möglicherweise nicht der Wahrheit entsprechen.
Der Richter wies allerdings daraufhin, dass Joe Jackson eine monatliche Unterstützungszahlung aus dem Nachlass beantragen könne, nachdem er geltend gemacht habe, monatlich Geld von seinem Sohn erhalten zu haben. Joe Jackson benötigt nach eigenen Angaben 15.000 Dollar im Monat - unter anderem 1.200 Dollar für Miete, 2.500 Dollar um Essen zu gehen und 3.000 Dollar für Hotelübernachtungen. Ob der geldgierige Vater Unterhaltszahlungen erhalten wird und wenn ja, in welcher Höhe, darüber wird laut der Onlineausgabe der britischen Tageszeitung ‚The Mirror‘ einer Gerichtsverhandlung am 10. Dezember verhandelt.