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Menowin Fröhlich: 'Bild' brandmarkt DSDS-Star als 'Proll' - Fans laufen Sturm

01.06.2010 Menowin Fröhlich macht Schule - Lena Meyer-Landrut bietet 'Bild' Paroli

Ohne den Boulevard geht's auch

Nachdem DSDS-Finalist Menowin Fröhlich von der 'Bild'-Zeitung auf beispiellose Art und Weise niedergemacht wurde, hat nun Lena Meyer-Landrut ein deutliches Zeichen gesetzt. Obwohl - oder gerade weil - sie das Blatt mit einem Interview-Boykott belegte, gelang ihr der überwältigende Grand-Prix-Sieg umso deutlicher.

Klare Ansage gegen Schmutzkampagnen: Vor dem Hintergrund der massiven Negativberichte zu DSDS-Gesangstalent Menowin Fröhlich (22) hielt Lena Meyer-Landrut (18) im Vorfeld ihres Grand-Prix-Siegs in den vergangenen Monaten einen strikten 'Bild'-Boykott durch - und gewann in Oslo mit ihrem Paradehit 'Satellite' am vergangenen Samstag dennoch haushoch den Eurovision Song Contest.

Die gebürtige Hannoveranerin gab, von ihrem Mentor Stefan Raab darin unterstützt, der Straßenpostille mit den vier Buchstaben kein einziges Interview, und verbat sich darüber hinaus systematisch jegliche Einmischung in ihr Privatleben. Diese Haltung kam ihr sehr zu Gute, als vor einigen Wochen eine kurze Nacktstrecke mit ihr aus einer TV-Serie von RTL bekanntgemacht wurde. Das Skandälchen war rasch passé, weil es der Boulevardpresse schlicht an 'brisantem' Material mangelte, das ihrem Image wirklich hätte schaden können. 'Bild' buddelte frenetisch, rieb sich aber letztlich an einer Mauer des Schweigens wund.

Ganz anders als bei Lena Meyer-Landrut verhielt sich die Angelegenheit hingegen bei DSDS-Sänger Menowin Fröhlich. Der begnadete Live-Interpret hatte in der diesjährigen Castingshow-Staffel jede einzelne Mottoshow für sich entschieden, bevor ihm im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Deutschiraner Mehrzad Marashi eine Negativkampagne der 'Bild'-Zeitung die Siegeschancen zunichte machte. Gebetsmühlenartig hatte das Blatt den Ingolstädter zuvor als "Ex-Knacki" stigmatisiert und ihm latent kriminelle Verhaltensmuster unterstellt, indem es sogar umfassend aus seinem Vorstrafenregister zitierte.

Doch auch nach dem letztlich verlorenen DSDS-Finale ließ die Springer-Zeitung von dem Jungmusiker nicht ab und versucht nach wie vor, ihn immer weiter in die Ecke zu treiben. Zuerst nahm sie ihn zu den kurzfristig vor dem Showdown aufgetauchten, unbewiesenen Kokain-Vorwürfen ins "Verhör", um dann seine entlastenden Aussagen sogleich wieder in Zweifel zu ziehen. Anschließend dichtete sie einen Mallorca-Auftritt in ein "totales Debakel" um, weil dort vereinzelte Buhrufe erschallten - obwohl vor Ort anwesende Fans den Auftritt als gelungen beschrieben hatten.

Journalistisch richtig fragwürdig befasst sich 'Bild' jedoch mit Menowin Fröhlich in den vergangenen Wochen. Vor zehn Tagen beispielsweise wollte das Blatt aus nicht näher genannten "Internet-Foren" erfahren haben, dass militante Menowin-Anhänger bei der Comet-Verleihung eine Tomaten-Attacke auf Mehrzad Marashi vorhatten. Belege und Zitate für die abstruse These blieb die Zeitung ebenso schuldig wie eine Entschuldigung, als sich das angebliche "Komplott" im nachhinein als höchstwahrscheinlich schlicht erfunden herausstellte.

Vergangene Woche folgte dann der einstweilige Gipfel der Schmutzkampagne gegen Menowin Fröhlich. Wie 'Europolitan.de' am gestrigen Montag berichtete, bot in Moers ein angeblicher 'Bild'-Reporter Fans dafür Geld an, dass sie mit Menowin-T-Shirts für die Kamera posierten, und dabei den Daumen nach unten hielten. Im Vorfeld war ein örtliches Konzert abgesagt worden, weil der Ingolstädter unter einer Kehlkopfentzündung litt.

Mittlerweile erhärtet sich die These, dass dort wirklich ein mit dem Hause Axel Springer verbundener 'Journalist' für Ungemach sorgte, enthüllte doch eine 'Europolitan'-Userin namens 'Alex' heute: "Ich war auch in Moers und hatte eine nette Begegnung mit diesem Bildreporter. Nicht nur, dass er Gerüchte die ich hier nicht widergebe gestreut hat, er war auch nicht sonderlich begeistert von sachlichen Argumenten. Es war eindeutig, dass es sein Ziel war, Stimmung unter den Fans zu machen."

Für künftige Fälle dieser Art wollen sich die Fans nun jedoch wappnen, und die Handlungen der Negativberichterstatter schonungslos dokumentieren. So appellierte 'maria': "Wichtig ist, dass man das Vorgehen bekannt macht und Fans auf den Konzerten bei denen etwas schief geht, möglichst auch Videomaterial, Fotos machen, damit man ein möglich reales Bild von der Situation machen kann. Sollte ein Reporter in der Nähe sein, diesen immer schön fotografieren oder filmen."

Auch wenn sie also der Musikgeschmack trennen mag, haben Fans von Lena Meyer-Landrut und Menowin Fröhlich eines gemeinsam: Sie sind nicht länger gewillt, passiv mitanzusehen, wie Negativberichte der Boulevardpresse ihren Idolen die Karriere vermasseln. Auf Facebook gibt es diesbezüglich bereits Tausende User, die sich wortstark gegen derartige Manipulationen zu Wort melden - unter anderem bei der 'Größten Menowin Fröhlich Fanpage" auf Facebook mit über 125.000 Mitgliedern.

 

Die 'Größte Menowin Fröhlich Fanpage' gibt's hier:

http://www.facebook.com/pages/Menowin-Frohlich/321011405118

Foto-Copyright: (c) RTL / Stefan Gregorowius

Pflichthinweis: Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (16)
silvia (22.06.2010 09:01)

Menowin

das alles kann doch nun wirklich,nicht mehr normal sein,was steckt hier wirklich dahinter.Sind die Medien wie RTL und Bohlen Clan immer noch nicht zufrieden,sie haben doch durch Menowin genug Geld ein genommen ,alleine die vielen Anrufe.Oder sind sie sauer das ihr falsches Spiel so schnell aufgeflogen ist.