DSDS-Favorit Menowin Fröhlich ist nach einem Tag Pause wieder in den Fokus der 'Bild'-Zeitung gerückt. Prominent bezeichnet das Boulevard-Blatt den Sänger auf der ersten Seite als 'Proll auf der Bühne'.
Die Schlammschlacht geht weiter: Nachdem DSDS-Talent Menowin Fröhlich (22) in den vergangenen Tagen in der 'Bild'-Zeitung bereits sein Vorstrafenregister nachlesen durfte, stempelt ihn das Blatt am heutigen Freitag prominent als 'Proll' ab.
Darüber hinaus stellt die Postille den Sänger der Siegerin von 'Unser Star für Oslo', Lena Meyer-Landrut, frontal gegenüber - und läßt die Gymnasiastin aus Hannover dabei deutlich besser wegkommen. Wo von seinem Knast-Hintergrund die Rede ist, glänzt ihr Vorzeige-Lebenslauf. Vorbestrafte Eltern werden mit einem Diplomaten-Großvater in Bezug gesetzt.
Ein einziger Aspekt wird neben so persönlichen Aspekten wie 'Familie', 'Jugend', 'Bildung' und 'Liebe' kaum erwähnt: die jeweilige Befähigung zum Gesang. Hauptschul-Abgang und Gymnasium werden hingegen genüsslich gegeneinander aufgerechnet. Dass eine führende Gesanglehrerein den "Sprechgesang" der Star-Brünette im 'Stern' kürzlich als eher verbesserungsbedürftig bewertet hatte, bleibt ebenfalls unerwähnt.
Kein Wunder ist es da, dass DSDS-Frontrunner Menowin Fröhlich bei den von 'Bild' geinterviewten Promis ebenfalls deutlich schlechter abschneidet. Während sich alle Establishment-Vertreter aus Politik und Medien ausnahmslos für Lena Meyer-Landrut aussprechen, bringt nur Handball-Star Stefan Kretzschmar (37) den Mut auf, zumindest teilweise gegen den Strom zu schwimmen. Quasi sich entschuldigend gab er zu Protokoll: "Ich muss mich als Menowin-Fan outen." Beschwichtigend fügte er aber sogleich hinzu "Aber es ist schrecklich, was er in den letzten Folgen abgeliefert hat."
TV-Moderatorin Andrea Kiewel (44) gab sich hingegen als Moralapostel: "Ich wünsche mir, dass Lena in den Herzen vorne liegt." Wichtig sei ihr die Vorbildfunktion: "An ihr sieht man, dass eine gute und solide Bildung nie schaden kan."
Unter diesen Voraussetzungen ist es nur logisch, dass Menowin Fröhlich im Augenblick bei einer Online-Umfrage auf 'Bild.de' mit 13 zu 87 Prozent als "Deutschlands wahrer Liebling" abgeschlagen hinten liegt - auch wenn die Befragung bei weitem noch nicht abgeschlossen ist.
Genau gegen diese Vorverurteilung des Musikers sprachen sich allerdings auch in den vergangenen Stunden erneut massiv Fans des Ingolstädters im Internet aus. Auf 'Europolitan.de' gab sich Gymnasium-Absolventin 'Malinka' als bekennende Anhängerin von Menowin Fröflich zu erkennen: "Ich bin einer von diesen Fans, die der Bild in einer E-mail nur ihre Meinung gesagt hat. Wegen denen wird man als Asi abgehakt, nur weil man Meno-Fan ist. Dabei habe ich ein Abschlusszeugnis auf dem Gymnasium von 1,64. Und das ist nicht Asi!!"
Auch 'Dany' nimmt kein Blatt vor den Mund: "Ich fand es richtig zum K****, dass man über diesen jungen Menschen so dermaßen herzieht, das einem richtig schlecht wird." 'Juli' legt ihrerseits den Fokus hingegen auf die außergewöhnliche Begabung des angehenden Chart-Stürmers: "Menowin ist ein Riesentalent. Wir lieben ihn über alles, weil er so ist, wie er ist. Menowin verzaubert einfach mit seiner Stimme."
Gestern hatte die 'Bild'-Zeitung noch online klein beigegeben, und anerkennend geschrieben: ""Trotz Lügengeschichten, geplatzter Termine und mieser Auftritte - Menowins Fans halten zu ihm, wählten ihn auch vergangenen Samstag eine Runde weiter. Auf seine Fans kann sich Menowin verlassen, sie halten zu ihrem Idol, verzeihen ihm auch seine kriminelle Vergangenheit." Heute folgte dann die erneute Kehrtwende.
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silvia (22.06.2010 09:01)Menowin
soviel zu Andrea Kiewel,vergessen schon in wie vielen Betten sich diese Dame hoch geschlafen hat.Und nun spricht sie über Vorbilder und Schulbildung u.s.w. da kann ich nur lachen.So lange Menowin Fröhlich keinen Mord oder ein Kind etwas böses angetan hat,gilt er als kleiner Ganove und davon gibt es Millionen in Deutschland.Bild-Zeitung sollte sich doch mal die richtig großen Betrüger vorknöpfen.