Mario Basler, ehemaliger Fußballprofi und derzeitiger Trainer des Regionalligisten Eintracht Trier, läßt die Gerüchteküche auf dem Transfermarkt wieder aufbrodeln. In einem Artikel in der 'Bild' spekuliert der 40-Jährige über die Zukunftspläne von Mittelfeld-Regisseur Franck Ribéry. Ein Wechsel zum Scheichclub Manchester City könne im Interesse des französischen Nationalspielers liegen. Der von arabischen Scheichs gekaufte Premier-League-Klub wirbt derzeit auch um das Bremer Fußballtalent Diego.
„Vorsicht, Uli", warnt Mario Basler seinen ehemaligen Bayern-Kollegen Uli Hoeneß via ‚Bild‘. Franck Ribéry, der derzeitige Fußballgott an der Isar, könnte nach Analyse von Basler nämlich schon bald im Dress von Manchester City auflaufen. Auch ein Wechsel zum internationalen Spitzenverein Real Madrid sei möglich. Nach Meinung des ehemaligen aktiven Bayernspielers meint es der lustige Wirbelwind an der Säberner Straße durchaus ernst mit seinen jüngsten Wechselhinweisen. Allerdings könnte es auch sein, dass der 25-Jährige „nur Druck" aufbauen will, um einen besseren Vertrag und „somit noch mehr Millionen zu kassieren."
Der Mittelfeld-Star Franck Ribéry hatte vor einer Woche verlauten lassen, dass er es sich durchaus vorstellen könne, den Rekordmeister schon bald zu verlassen. „Ich bin offen für alles", verkündete der Ballzauberer, angesprochen auf das Interesse anderer europäischer Top-Vereine. Zuletzt war Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann eigenhändig mit seinem Super-Star im Trainingslager in Abu Dhabi aneinandergeraten. Wie in der ‚Bild‘-Zeitung nachzulesen ist, war der Franzose in einem Probespiel mit der Entscheidung von Schiedsrichter Klinsmann nicht d´accord. Der Bayern-Coach hatte ein Foulspiel am 25-Jährigen nicht abgepfiffen. Das verärgerte den Mann mit der Rückennummer sieben so sehr, dass er seinem Trainer unverzüglich den Rücken kehrte und den Platz verließ.
Nach Baslerschen Vermutungen hängt die Zukunft des Bayernstars wesentlich von dem Erfolg beziehungsweise Misserfolg des Vizeherbstmeisters ab. Falls die Mannschaft um Jürgen Klinsmann in der Königsklasse und der Bundesliga-Rückründe zu viele Niederlagen kassieren, würde Ballkünstler Ribéry schnell auf dem Sessel von Manager Uli Hoeneß „bei einem Krisengespräch" landen. „Kaiser Franck", die „Krönung der Bundesliga-Geschichte", könnte dann ganz schnell einen Transfer nach Spanien oder zu den Scheichs von Manchester City einfordern. Bislang blieb das Ausnahmetalent tatsächlich nie länger als zwei Jahre bei einem Profiklub. Im Sommer 2007 wechselte der Franzose für 25 Millionen Euro von Olympique Marseille in die bayerische Landeshauptstadt.
Der englische Premier-League-Klub Manchester City, der am 1. September 2008 von arabischen Scheichs aufgekauft worden war, streckt jüngst auch seine Fühler nach dem Bremer Diego aus. Ganze 26,5 Millionen Euro und damit 10,5 Millionen Euro mehr als zuvor will sich der Club nach Angaben der englischen Zeitung ‚News of the World‘ die Übernahme des Brasilianers kosten lassen. Bremens Spielgestalter soll sich über 9,5 Millionen Euro Gehalt jährlich freuen können. Bisher ist allerdings kein derartiges Angebot bei dem Bundesligisten eingegangen. „Es liegt kein Angebot vor und wir wollen Diego auch nicht abgeben", stellte Sportdirektor Klaus Allofs klar. „Diego hat einen Vertrag bis 2011. Er steht nicht zum Verkauf."
Bereits zuvor hatte Milans Superstar Kaka den Scheichs von Manchester City eine Absage erteilt und auf ein Millionen-Gehalt verzichtet. Mit ganzen 16 Millionen Euro Gehalt jährlich - und damit doppelt so viel als beim AC Mailand - wollten die arabischen Finanziers den 26-Jährigen nach England locken. Der trat jedoch letzte Woche an das Fenster seines Mailänder Hauses und hielt in Siegespose sein Milan-Trikot mit der Rückennummer 22 in die Höhe. „Es war eine sehr emotionale Nacht. Gott hat mir gesagt, dass ich bei Milan bleibe", verkündete der Star unter den Jubelgeschreien seiner Fans.
Seitdem die „Abu Dhabi United Group for Development and Investment" (Adug) Manchester City eingekauft hat, häufen sich die Gerüchte, dass der Verein ein milliardenschweres Team zusammenstellen will. Auf der Wunschliste sollen unter anderem Weltfußballer Cristiano Ronaldo, Spaniens Wunderstürmer Fernando Torres, und Bayern-Star Franck Ribéry stehen.