Star-Stürmer Luca Toni sagt dem AC Florenz eine knallharte Partie gegen den FC Bayern München voraus. Der toskanische Club müsse beten, dass Mittelfeld-Ass Franck Ribery nicht mit von der Partei sei, so der Wahl-Römer, der nach wie vor an der Säbener Straße unter Vertrag steht.
Er weiß, wovon er spricht: Knipser Luca Toni (32) sagt seinen ehemaligen Mannschaftskollegen von AC Florenz eine schwierige Partie gegen den FC Bayern München voraus.
Der diese Saison auf Leihbasis beim AS Rom spielende italienische Nationalstürmer betonte im Gespräch mit dem Sender 'Violachannel.tv', er werde für keines der beiden Teams, die sich am heutigen Mittwochabend in der Allianz-Arena beim Achtelfinale der Champions League gegenüberstehen werden, Partei ergreifen. Im Wortlaut erklärte er: "Es wäre nicht richtig, zu sagen, dass ich Fiorentina die Daumen drücke. Der FC Bayern ist immer noch mein Arbeitgeber. In Florenz bin ich gut zurechtgekommen, aber das gilt auch für München, mit Ausnahme der letzten Monate."
Das Ergebnis der Top-Begegnung mag der Star-Kicker jedoch nicht prognostizieren: "Es wird ein Spiel, das schön anzusehen sein wird, aber ich kann nichts prognostizieren. Für den AC Florenz wird es wichtig, keine Tore zu kassieren, und selbst mindestens einen Treffer zu landen, um dann beim Rückspiel alles auf eine Karte zu setzen."
Dennoch warnt Luca Toni die Florentiner eindringlich vor dem FC Bayern: "Die 'Viola' werden aufpassen müssen, der FC Bayern ist bei sich daheim unglaublich stark und Fiorentina muss hoffen, dass Ribery nicht mitspielt."
Doch auch die Italiener hätten einen Trumpf im Ärmel, und zwar Offensivmann Alberto Gilardino: "Er hat viele Tore in seiner Karriere geschossen und auch deswegen ist er der vom FC Bayern am meisten gefürchtete Spieler. Es ist normal, mal eine kritische Phase durchzumachen, aber Alberto sorgt in der gegenerischen Abwehr auch dann für Angst, wenn er keine Tore schießt."
Unterm Strich zieht das einstige Sturmjuwel des FC Bayern München das folgende Fazit: "Die Bayern sind ein sehr offensives Team, vor allem zu Hause stürmen sie mit vielen Leuten, doch das weiß Prandelli, er ist ein großartiger Trainer. Die Fiorentina spielt in der Liga zwar nicht besonders gut, aber in der Champions hat sie sich bisher wacker geschlagenund wird ihr Bestes geben."