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03.01.2010 FC Bayern München: Inter Mailand will bei Kolarov zuschlagen - hält Nerlinger dagegen?

Begehrter Linksverteidiger

Bei seiner Suche nach einem passenden Außenverteidiger droht dem FC Bayern München in Italien gleich ein doppelter Rückschlag: Inter Mailand scheint im Bieterrennen um Aleksandr Kolarov die Nase vorn zu haben, und auch Inter-Mann Davide Santon könnte bald nicht mehr zu haben sein.

Gar nicht so einfach, die Defensive aufzustocken: Der FC Bayern München jedenfalls scheint im Buhlen um Linksverteidiger Aleksandr Kolarov (24) bei Lazio Rom ins Hintertreffen zu geraten.

Wie die Mailänder Sportzeitung 'Gazzetta dello Sport' am heutigen Sonntag berichtet, soll Serienmeister Inter Mailand für den talentierten Serbensogar nun sogar bereit sein, die eigene Nachwuchshoffnung Davide Santon (19) in die Waagschale zu werfen. Da die finanziellen Vorstellungen von Lazio-Boss Claudio Lotito (15 Millionen Euro) und die Spendierbereitschaft der Norditaliener (acht Millionen) nach wie vor auseinanderklaffen, ist Inter dem Bericht zufolge bereit, die Jungspieler Khrin und Destro abzugeben, und zusätzlich Nationalspieler Santon für ein halbes Jahr auszuleihen - bei vollem Gehaltsausgleich.

Unter diesen Voraussetzungen scheint das letzte Wort der Münchner, sieben Millionen plus Hamit Altintop, nicht mehr interessant zu sein. Dennoch scheint noch nicht jeder Grund zur Hoffnung passé zu sein - die 'Gazzetta' deutet an, dass der FC Bayern in den nächsten Stunden aufstocken könnte: "Bayern hat ihn in letzter Zeit von zahlreichen Scouts beobachten lassen und soll kurz davor sein, dem Club von Lotito ein interessantes Angebot zu unterbreiten."

Inter-Unterhändler Marco Branca goß derweil gegenüber 'Tuttosport' Öl ins Feuer und setzte vor seinem Treffen mit Lotito in den nächsten Tagen ein Pokerface auf: "Wir machen nur einfache und umsetzbare Dinge. Wir rühren nichts an, bis uns jemand bittet, bei uns zu spielen, und diese Anfrage mit den Interessen des Teams übereinstimmt." Ein Signal, das möglicherweise an Kolarov selbst gerichtet ist, es mit den Gehaltsvorstellungen nicht zu übertreiben.

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