Kaum hat der Trainer und ehemalige Stürmerstar des FC Bayern München, Jürgen Klinsmann, die Nachwuchshoffnung Lukas Podolksi aus dem Team gemobbt, tut sich offenbar schon die nächste Personalquerele auf: Mittelfeld-Regisseur Franck Ribery gab sich in Abu Dhabi derart erzürnt über die harsche Art des Coaches, dass er vom Platz ging - und fast das Training unterbrach.
Bereits einige Tage vor der Auslandseinlage am Persischen Golf hatte sich der Franzose in ungewohnten Tönen geübt: "Ich bin für alles offen!" hatte es plötzlich seitens des Supertars geheissen, der bis vor kurzem noch als Treuester im Klinsmann-Kader gegolten hatte. Hinter den Kulissen muss es offenbar richtig Stunk gegeben haben, um den sonst so fröhlich gelaunten Genussmenschen Ribery derart auf die Palme zu bringen.
Ein weiteres Indiz für die offenbar schiefe Stimmungslage im Lager der Bayern hat die 'Bild'-Zeitung am heutigen Mittwoch ausgegraben: Beim Training in Abu Dhabi soll es zu einem handfesten Eklat zwischen Ribery und Klinsmann vor versammelter Mannschaft gekommen sein. Im Training soll der blonde Schwabe demnach ein Faul auf den praktizierenden Muslim übersehen haben. Ribery hätte vorher abspielen sollen, so der Vorwurf.
Der Dribbel-König reagierte auf die schroffe Zurechtweisung wie die klassische beleidigte Leberwurst: Pikiert schnürte er sich die Schuhe auf und nahm auf der Ersatzbank Platz. Nur mehrfaches Einreden seitens des Teamchefs und Kapitän Mark van Bommel sowie Jungtalent Philipp Lahm entkräftete schließlich den momentanen Spannungshöhepunkt.
Von der 'Bild'-Zeitung zu dem Vorfall befragt, gibt sich 'Super-Klinsi' ahnungslos: "Das stimmt nicht. Es gab keinen Streit, sondern nur eine Diskussion über eine Schiedsrichter-Entscheidung im Trainingsspiel, die ganz normal ist und oft vorkommt bei uns in den sehr intensiven Trainingsspielen. Nach zwei Minuten Diskussion und dem Übergang zu einer anderen Spielform lief es ganz normal weiter."
Business as Usual also? Wahre Fanherzen zittern nun jedenfalls bei der Vorstellung, dass auch das Mittelfeldgenie dem Starensemble an der Isar den Rücken zukehren könnte - zumal derzeit, man siehe das Beispiel Manchester City, finanzkräftige europäische Akquisiteure auf dem Transfermarkt ihr Unwesen treiben...
juna (22.01.2009 12:03)mobbing
Endlich wird es einmal ausgesprochen, was sie mit Lukas Podolski gemacht haben. Es war nämlich reines Mobbing.
Doch was haben sie bloss gegen ihn?????
Am Fußballspielen kann es definitiv nicht liegen!!
Ich persöhnlich finde ihn spitze und zusammen mit Schweinsteiger unübertreffbar!!