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03.01.2010 FC Bayern München: Franck Ribery lehnt Transfer zu Inter Mailand ab

'Nur Real kommt in Frage'

Superstar Franck Ribery vom FC Bayern München soll einer italienischen Tageszeitung zufolge einen Kontaktversuch von Inter Mailand abgewehrt haben. Als Inter-Präsident Massimo Moratti ihn Neujahr anrief, um ihm alles Gute zu wünschen, bestätigte Ribery, dass für ihn nur der FC Bayern oder Real Madrid in Frage kämen.

Der Nebel lichtet sich: Mittelfeld-Ass Franck Ribery (26) bleibt entweder beim FC Bayern München - oder wechselt zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Alle anderen europäischen Top-Vereine kommen für den Franzosen nicht in Frage - auch der italienische Serienmeister Inter Mailand nicht.

Dies ergab sich einem Bericht der italienischen Sportzeitung 'Corriere dello Sport' zufolge in einem Telefonat zwischen Inter-Präsident Massimo Moratti und Ribery selbst. Als der Öl-Milliardär dem Wahl-Münchner zu Neujahr alles Gute wünschte und sich bei ihm wegen seiner Zukunftspläne erkundigte, soll Franck Ribery geantwortet haben: "Ich habe mich entschieden, ich will nur zu Real, und wenn ich den FC Bayern verlasse gibt es nur eine Destination für mich: Madrid."

Dies entspricht den Informationen von 'Europolitan.de' aus dem Umfeld des FC Bayern München, demzufolge ein Wechsel des Franzosen nur zu Real Madrid in Frage kommt, sollte das Bemühen Uli Hoeneß' um eine Vertragsverlängerung scheitern. Danach sieht es im Moment auch in der Tat aus, erklärte doch Spielerberater Alain Migliaccio gegenüber der spanischen 'Marca' vergangene Woche lapidar: "Franck wird nicht bei Bayern München verlängern, das ist sicher."

In den letzten Tagen des vergangenen Jahres hatte die englische Zeitung 'The People' berichtet, der FC Chelsea biete 50 Millionen für einen sofortigen Wechsel des Star-Franzosen zur Winterpause. Danach konnte 'Europolitan.de' enthüllen, dass Ribery wenn dann nur zu Real wechsele, soviel habe er der Vereinsführung an der Säbener Straße bereits mitgeteilt. Auch soll bereits ein Gentleman's Agreement zwischen Uli Hoeneß und den 'Galacticos' über etwa 50 Millionen existieren, falls der Wechsel denn stattfindet.

Der Bayern-Präsident dementierte zwar anschließend, er habe nichts unterschrieben, was einem Gentleman's Agreement aber nicht wiederspricht. 'Ran.de' hatte an unseren Bericht angeknüpft und von einem "Deal in trockenen Tüchern" über 55 Millionen berichtet, was sich aber als Ente erwies und von Hoeneß zurückgewiesen wurde. Auf gute Geschäftsbeziehungen zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid deutet auch der Transfer von Arjen Robben vergangenen Sommer hin, der alle Ribery-Spekulationen vorerst zum Verstummen brachte.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte seine Haltung kürzlich im Gespräch mit der 'Abendzeitung' wie folgt beschrieben: "Wenn Ribéry im Frühjahr seinen Vertrag nicht verlängert, wäre es wirtschaftlich unverantwortlich, ihn noch zu behalten, denn dann ist er 2011 ablösefrei. Dann würden wir 50 bis 60 Millionen Euro verschenken."

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