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Franck Ribéry beim FC Bayern München: Ein As der Extraklasse

24.06.2009 FC Bayern München: Franck Ribery hat angeblich eine Bleibe in Madrid

Wechselgerüchte verdichten sich

Mehrere Tage war zuletzt wenig von Franck Ribery zu hören. Doch es war vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm. Die spanische Sportzeitung 'As' berichtet am heutigen Mittwoch, der Wechsel des Mittelfeldspielers vom FC Bayern München zu Real Madrid stehe unmittelbar bevor. Real wolle bis zum 30. Juni Klarheit haben und biete 55 Millionen Euro. Ribery soll sich bereits ein Haus in Madrid gefunden haben - direkt neben dem von Zinedine Zidane.

Die Situation in den letzten Tagen mutete merkwürdig an. Hatte es zuvor jeden Tag Gerüchte über die Zukunft von Franck Ribery gegeben herrschte nun eine eigenartige Stille. Keine neuen Angebote aus Madrid, Barcelona, Manchester oder Chelsea. Kein Zinedine Zidane, der von weit gediehenen Gesprächen berichtete. Kein Karl-Heinz Rummenigge oder Uli Hoeneß, die jegliches Verkaufsinteresse dementierten. Dementis übrigens, die sowieso niemand so richtig ernst zu nehmen schien. Die Gerüchteküche brodelte weiter vor sich hin.

In den letzten Tagen allerdings war Ruhe eingekehrt. Doch bevor sich die Öffentlichkeit mit dieser Ruhe anfreunden konnte ist sie auch schon wieder vorbei. Die spanische Sportzeitung 'As' berichtet nun, dass Ribery sich bereits ein Haus in Madrid gefunden habe. Dies würde allerdings ein starkes Anzeichen für einen Wechsel in die spanische Hauptstadt sein. Sein direkter Nachbar wäre demnach Zinedine Zidane. Und Riberys Landsmann soll auch ein wichtiger Grund für Riberys Entscheidung für Real sein.

Dass Ribery zum spanischen Rekordmeister wechseln will, hat sein Berater Alan Migliaccio gegenüber dem katalanischen Radiosender 'RAC-1' erklärt. Ribery wolle lieber in Madrid als in Barcelona spielen, so Migliaccio. "Hauptgrund für Riberys Entscheidung pro Madrid ist Zinedine Zidane." Der Berater der "Königlichen" hatte sich schon seit einiger Zeit für einen Transfer seines französischen Landsmannes nach Madrid eingesetzt. Nun soll es bald endlich soweit sein.
Mit dem FC Bayern hätten allerdings noch keine Verhandlungen stattgefunden, da deren Verantwortliche noch bis zum Wochenende im Urlaub seien. "Wir können erst mehr sagen, nachdem wir uns zusammengesetzt haben", erklärte Migliaccio. Das Angebot von Real soll laut 'As' bei 55 Millionen Euro liegen. In der vergangenen Woche wurde teilweise über Summen von bis zu 100 Millionen Euro spekuliert. Die 55 Millionen erwecken zumindest mal den Anschein, etwas realistischer zu sein.

Und wie reagieren nun die Bayern auf die neuesten Gerüchte? Gar nicht. Auf Nachfrage der 'Bild'-Zeitung wollte Finanzchef Karl Hopfner keinen Kommentar zu den Spekulationen abgeben. Alle, die befürchtet hatten, das diesjährige Sommerloch werde nur vom Bundestagswahlkampf gefüllt werden können also aufatmen: Auch die Unendliche Geschichte von der Säbener Straße scheint noch lange nicht vorbei zu sein.

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (4)
Konrad Scheissheimer (09.07.2009 00:21)

Verrückt, verrückt, verrückt!!!

Diese ganzen Fussballer, denen gehört nicht mehr Geld als einem normalen Arbeiter!!!! Denn was anderes machen die auch nicht! Mein Vorschlag also: 2000 Euro netto für's kicken und das war's! Unsereins muss auch mit dieser vergleichsweisen geringen Summe klar kommen! Hört ALLE endlich auf mit diesen Millionen für eine Sache,die doch eigentlich gar nicht nötig ist - und damit meine ich den Fussball!