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09.09.2009 FC Bayern München: Franck Ribery dementiert Zerwürfnis mit van Gaal

'Wir arbeiten gut und hart'

Mittelfeldstar Franck Ribery vom FC Bayern München hat in einem Interview dem Eindruck entgegengewirkt, dass er mit Trainer Louis van Gaal nicht zurechtkomme.

Ja was nun? Nachdem Ballartist Franck Ribery vergangene Woche in einem Interview mit der französischen Sportzeitung 'L'Equipe' von einem schlechten Verhältnis zum neuen Coach des FC Bayern München, Louis van Gaal, gesprochen hatte, korrigierte er nun indirekt die Tragweite seiner Äußerungen.

Im Gespräch mit der 'Sport Bild' berichtete das Kickergenie von einem positiven Trend in der letzten Zeit: "Er spricht viel mit mir und lernt mich immer besser kennen." Und natürlich wolle er die Art und Weise, wie van Gaal an seinen Job herangehe, nicht in Frage stellen: "Der Trainer hat seine Philosophie, die wir respektieren."

Dennoch unterstrich Ribery aus, dass für ihn der Spaß am Spiel unabdingbar sei, um Höchstleistungen vollbringen zu können: "Wenn ich keinen Spaß habe, kann ich auch nicht Fußball spielen." Aufgrund der gründlichen Arbeitseinstellung von Trainer und Mannschaft sieht er jedoch auch international gute Zeiten auf den FC Bayern zukommen: "Wir trainieren gut und hart. Danach werden wir bereit sein, uns mit den großen Mannschaften zu messen."

Gegenüber 'L'Equipe' hatte es seitens Franck Ribery noch deutlich andere Mißtöne gegeben: ""Es ist das erste Mal, dass mein Kontakt zu einem Trainer nicht positiv ist. Es droht zwischen uns sehr kompliziert zu werden." Fußball-Kommentator Günter Netzer hatte sogar von einer zu erwartenden Geldstrafe gegen den Franzosen gesprochen: "Kritik am Trainer oder der Mannschaft gehört intern geregelt. Deshalb wird sich Frank Ribery für sein Interview sicherlich eine Geldstrafe abholen."

In der Münchner 'tz' hatte Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld (60) seinem Nachfolger ein paar Tipps mit auf den Weg gegeben: "Man muss ihn wie eine zarte Pflanze pflegen." Ihm sei die Zusammenarbeit mit Ribery allerdings auch nie schwergefallen: "Ich hatte nie Probleme mit ihm." Wichtig sei es, Probleme offen aus dem Weg zu räumen: "Am besten sollte man sich sofort an den Tisch setzen und die Situation klären, bevor es eskaliert."

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München, hatte die Worte des Franzosen zuvor in einem Interview mit dem 'Kicker' nicht auf die Goldwaage legen wollen: "Ich weiß vom Spieler und vom Trainer, dass es zwischen beiden kein Problem gibt. Franck ist charakterlich absolut okay. Der Trainer hat da überhaupt kein Problem."

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