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Franck Ribéry beim FC Bayern München: Ein As der Extraklasse

09.06.2009 FC Bayern München: Folgt Ribery Kaka zu Real Madrid?

Beckenbauer fordert kurzen Prozess

Der Wechsel des brasilianischen Superstars Kaka vom AC Mailand zu Real Madrid ist perfekt. Der 27-Jährige unterschreibt bei den "Königlichen" einen Vertrag über sechs Jahre. Rätselraten herrscht weiterhin über die Zukunft Franck Ribery vom FC Bayern München, den Real ebenfalls verpflichten möchte. In dieses Thema hat sich nun auch Franz Beckenbauer eingemischt.

65 Millionen Euro - diese Summe soll Real Madrid dem AC Mailand spanischen Medienberichten zufolge überweisen, um sich die Dienste des Brasilianers Kaka zu sichern. Kaka ist damit der zweitteuerste Spieler in der Geschichte. Der Weltfußballer des Jahres 2007 hat sich bereits im Vorfeld des WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Paraguay am morgigen Mittwoch einem medizinischen Check durch die Real-Ärzte unterzogen.

Kaka fällt der Abschied aus Mailand offenbar nicht sehr leicht. "Ich weiß, dass die Milan-Fans weinen, auch ich weine", so der Mittelfeldspieler. Versüßt werden seine Tränen allerdings mit einem fürstlichen Gehalt: Kaka soll rund neun Millionen Euro pro Jahr verdienen. Die Zuneigung der Fans in Madrid dürfte sich Ricardo Izecson dos Santos Leite, so der bürgerliche Name Kakas, schon mit seiner Ankündigung, endlich "die Vorherrschaft Barcas beenden" zu wollen, sichern.

Noch in der vergangenen Woche hatte sich Kaka einem möglichen Wechsel gegenüber ablehnend geäußert. "Lasst mich endlich damit in Ruhe. Ich habe mich für den AC Mailand entschieden. Von meiner Seite aus hat sich daran nichts geändert." Kürzlich hatte der Brasilianer ein lukratives Angebot von Manchester City ausgeschlagen. Die Engländern sollen sogar bereit gewesen sein, 100 Millionen Euro Abslöse zu bezahlen. Der Wechsel scheiterte am Veto des Spielers.

Beim AC Mailand wird der Wechsel mit gemischten Gefühlen gesehen. "Wir können uns nicht erlauben, 65 Millionen Euro zu verlieren. Hinter Kakas Transfer stehen ausschließlich wirtschaftliche Motivationen", erklärte Geschäftsführer Adriano Galliani bereits in der vergangenen Woche, als der Transfer schon kurz vor der Vollendung stand. Kaka ist damit der zweitteuerste Spieler in der Geschichte. Nur Zinedine Zidane hat 2001 noch mehr gekostet. Juventus Turin kassierte damals 76 Millionen Euro. Ebenfalls von Real Madrid.

Und die Spanier sind in ihren Planungen für die neue Saison noch längst nicht am Ende. Der küzlich gewählte neue Präsident Florentino Perez hatte bereits angekündigt, aggressiv wie nie zuvor in den Kader investieren zu wollen. Ein Name auf Perez' Liste ist Franck Ribery vom FC Bayern München. Die Bayern allerdings wollen Ribery bislang nicht ziehen lassen. Jetzt hat Franz Beckenbauer in der 'Bild' erklärt, dass die Münchner Ribery einen neuen Vertrag geben oder ihn verkaufen sollten.

"Ich sehe nur zwei Lösungen: Ribéry verlängert vorzeitig seinen Vertrag, damit das Wechsel-Thema vom Tisch ist. Oder wir erteilen die Freigabe", so der Aufsichtsratsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters. Riberys Vertrag läuft bis 2011. Dem "Kaiser", der Ribery "neben Cristiano Ronaldo und Messi als momentan besten Fußballer der Welt" einschätzt, wäre eine Verlängerung lieber als ein Verkauf: "Ich hoffe, er bleibt bei uns und unterschreibt einen neuen Vertrag."

Der Mittelfeldspieler selbst hat am Sonntag gegenüber dem französischen Fernsehsender 'telefoot' sein Interesse an einem Wechsel zu Real bekundet. "Die Geschichte bewegt mich, sie ist nicht einfach zu verdauen. Ich werde jetzt abwarten, was passiert. Ich hatte zwei gute Jahre hier." Einen Wechsel nach England schloss Ribery dagegen aus. Die spanische Zeitung 'Marca' hatte Ribery nach dem Länderspiel zwischen Frankreich und der Türkei am vergangenen Freitag mit diesen Worten zitiert: "Ich ziehe Real Madrid vor."

Für Ribery würde Real erneut eine Menge investieren müssen. Bei 50 Millionen Euro "hebe ich nicht mal den Telefonhörer ab", hatte Bayern-Manager Uli Hoeneß kürzlich verlauten lassen. Denkbar ist ein Modell, bei dem Real rund 60 Millionen Euro nach München überweist - und dazu noch ein oder zwei Spieler an die Säbener Straße wechseln. Wesley Sneijder, Rafael van der Vaart und Arjen Robben wären Kandidaten für einen solchen Wechsel - die drei Niederländer sind alle schon als mögliche Neuzugänge in München genannt worden.

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (2)
Nanu (09.06.2009 19:57)

weg

Reisende soll man nciht aufhalten. Und mir ist lieber ein mittelprächtiger Spieler, der sichzu 100%mit dem FCB identifiziert, als ein Superstar der immer rumzickt.