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Daniel Brühl von Brad Pitt völlig hin und weg

06.04.2009 Daniel Brühl von Brad Pitt völlig hin und weg

Mädchenschwarm im Glück

Schauspielstar Daniel Brühl (30) hat auf ein Kompliment von Hollywood-Beau Brad Pitt (45) offenbar mit einem "debilen Grinsen" reagiert. Im vergangenen Herbst hatte der deutsche Herzensbrecher in den Babelsberger Studios gemeinsam mit dem US-Idol für Quentin Tarantinos 'Inglorious Basterds' vor der Kamera gestanden. Nach Fertigstellung des Streifens kam es dann zu einem Vorfall, an den Brühl sich immer wieder gerne erinnert.

Im Gespräch mit dem Kölner 'Sonntag-Express' plaudert Brühl aus dem Nähkästchen: "Er hat sich einen Trailer angeschaut, in dem wir beide zu sehen waren. Der hat ihm so gut gefallen, dass er mich danach beim Foto-Shooting vor versammelter Mannschaft lobte: 'You're a star'." Daraufhin war der Wahlberliner wie weggetreten: "Deswegen bin ich auf den Fotos mit völlig debilem Grinsen zu sehen. Ich war völlig verzückt und dachte 'Der hat mir den Tag gerettet'."

An dem sagenumrankten Kollegen habe ihm vor allem gefallen, wie vielseitig und offen er sei. Das habe ihm auch über das Nervenflattern hinweggeholfen: "Nach fünf Minuten war die Aufregung verflogen, und ich hatte nur noch das Gefühl, ich rede mit einem sehr kultivierten, sehr gut aussehenden, sehr interessierten Amerikaner". Ein wenig Vorbereitung war jedoch auch mit im Spiel: "Ich habe mir vorher überlegt, worüber wir am Anfang sprechen können. Es ging um Berlin und deutsche Kultur."

Und da gäbe es schon die eine oder andere Eigenart anzumerken, so Brühl. Besonders äuffällig am deutschen Filmgeschäft sei zum Beispiel, dass schönen Frauen kaum gute Rollen angeboten werden: "Ich habe manchmal das Gefühl, dass man das Frauen in Deutschland nicht zutraut." Der Sohn einer Katalanin vergleicht die Situation hierzulande mit Spanien: "Erstaunlich, wie viele schöne und talentierte Schauspielerinnen es dort gibt. Die Spanier haben viel weniger Probleme damit, schönen Schauspielerinnen auch schöne Rollen zu geben."

Kein Wunder also, dass der Halbspanier in Sachen Fußball nicht immer nur der Elf um Jogi Löw die Daumen drückt. Beim EM-Endspiel Deutschland-Spanien riskierte er deswegen sogar eine blutige Nase: "Dass ich nicht ein paar aufs Maul bekommen habe, war ein Wunder..." Seinen Gefühlen habe er nämlich freien Lauf gelassen: "Ganz tief drinnen war ich für Spanien. Ich habe das Spiel beim Dreh in Leipzig gesehen und war der Einzige, der sich gefreut hat."

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