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EM 2008: Cristiano Ronaldo und Deco schießen Portugal zum Sieg

06.09.2009 Cristiano Ronaldo reißt das Ruder nicht mehr herum

Superstar so gut wie ausgeschieden

Alles sieht im Moment danach aus, als ob 'Fußballer des Jahres' Cristiano Ronaldobei bei der WM 2010 in Südafrika nicht mit von der Partie sein wird - weil sich sein Team nicht qualifiziert.

Bittere Aussichten für den Sunnyboy: Portugals Nationalstürmer Cristiano Ronaldo (24) wird aller Wahrscheinlichkeit bei der Fußball-WM im kommenden Jahr in Südafrika nicht mitspielen.

Der teuerste Spieler der Welt war erst in diesemSommer für die Rekordablösesumme von 94 Millionen Euro von Manchester United zu Real Madrid gewechselt. Doch obwohl sein Name nun dem spanischen Hauptstadtclub in der Champions League mehr Glanz verleiht, dürfte die Weltmeisterschaft 2010 ohne ihn auskommen müssen.

Am Samstag in Kopenhagen konnte der Star-Portugiese mit der Nationalmannschaft seines Landes sein Versprechen jedoch nicht halten, und den Tabellenführer in der Qualifikationsgruppe 1 besiegen. Vielmehr reichte seine Leistung und die seiner Teamkollegen nur für ein glückliches 1:1.

Diesen Endstand konnte die lusitanische Mannschaft nur vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erzielen, und zwar nicht durch eine Meisterleistung des Mädchenschwarms, sondern durch einen Treffer von Newcomer Liedson, der bis zum 13. August noch einen brasilianischen Pass hatte. Im Vorfeld hatte Ronaldo noch gejammert: "Auf uns lastet großer Druck." Dieser wurde auch nicht geringer, als noch vor Spiel die portugiesische Tageszeitung 'Publico' die eigenen Leser hämisch fragte: "Ob seine Frisur dem Regen standhält?"

Kleinlaut musste Cristiano Ronaldo mittlerweile einräumen, selbst an den Qualifikationschancen seines Teams nichts mehr ändern zu können: "Wir haben das Schicksal nicht mehrinunserer Hand." In Ungarn heißt es nun am Mittwoch: Siegen - oder mit hundertprozentiger Sicherheit untergehen. Aber selbst ein Sieg kann einen Einzug in die Relegationsphase nicht garantieren.

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