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Cristiano Ronaldo bringt Real Madrid bei Premiere Glück

28.07.2009 Cristiano Ronaldo mit erstem Spiel in Madrid zufrieden

Findet er Anschluss?

Ein Star muss vor allem selbstbewußt sein: Obwohl Cristiano Ronaldo in seiner ersten Partie bei RealMadrid im Santiago-Bernabeu-Stadion nur einmal auf das gegenerische Tor schoss, war der Portugiese mit seinem Debüt zufrieden.

1:1 endete die Begegnung mit AlIttihad, deren Ende der Stürmer selbst nicht mehr auf dem Platz miterlebte: Der argentinische Coach Manuel Pellegrini hatte ihn in der 65. Minute vom Platz geholt und gegen den Niederländer Arjen Robben ausgetauscht.

Trotz der enormen Erwartungshaltung ihm gegenüber nach der Rekordsumme von 94 Millionen Euro, die Real-Präsident Florentino Perez für ihn an Manchester United überwies, fühlt sich Ronaldo offenbar bereits in Madrid wohl.

Nach dem Spiekerklärte er: "Ich bin sehr glücklich mit dem Empfang, den man mir im Bernabeu bereitet hat. Ich mochte die Wärme, welche die Madrid-Fans mir entgegengebracht haben. Ich habe die Zuneigung jede einzelne Minute spüren können. Und mit meiner Leistung bin ich zufrieden."

Den mancherorts geäußerten Sorgen, die Königlichen könnten nicht rechtzeitig in Form kommen, erteilte der Star-Kicker eine Abfuhr: "Das sind alles Spekulationen, weil wir uns noch in der Vorsaison befinden und erst seit wenigen Wochen am Start sind. Ich persönlich bin nach dem Spiel sehr müde. Aber das wichtig ist nur, dass wir unsere Füße rasch genug eintrainieren, um die Saison stark zu beginnen."

Ein prominenter Kritiker des Rekordeinkaufs aus England ist der madrilenische Fußball-Autor Javier Marias (57). Dem eingefleischten Real-Fan mißfällt grundsätzlich Cristiano Ronaldos Geisteshaltung, erklärt er gegenüber dem 'Spiegel': "Wenn er ein Tor geschossen hat steht er da, als wolle er sagen: Tja, das war ich; habt ihr was anderes erwartet?"

Diese überhebliche Haltung erinnere ihn an den brasilianischen Ronaldo, der vor wenigen Jahren in Madrid grandios scheiterte: "Er vermittelte ein Gefühl der Fremdheit. Ich sah ihn als einen Spieler, derfür sich allein kickte. Als gäbe es zwar eine Übereinkunft zwischen den Mannschaften und dem Schiedsrichter, dass seine Tore für Madrid zählen sollten. Aber er war nicht wirklich einer von uns."

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