Dass sowohl Manchester United-Star Cristiano Ronaldo als auch FC Barcelona-Kicker Lionel Messi Ausnahmespieler sind, steht in der internationalen Fußball-Welt derzeit wohl außer Frage. Und dass sie eine riesige Fanbase hinter sich stehen haben ist ebenso unumstritten. Aber wer von beiden besser ist, und damit auf dem höchsten Fußball-Thron Platz nehmen darf, lässt sich soweit nicht ganz klar sagen. Daher tobt auch allenthalben der Srteit umdie alles entscheidende Frage: Ronaldo oder Messi?
Betrachtet man die lange Liste der hochkarätigen Spieler-Auszeichnungen des Werbestars Ronaldo muss man neidlos zugeben, dass er es trotz seines jungen Alters sehr weit gebracht hat: 14 Titel schmücken seine Vita, unter ihnen auch solch glanzvolle Ehrungen wie ‚Weltfußballer des Jahres 2008' und ‚Europas Fußballer des Jahres 2008`, sowie ‚UEFA Fußballer des Jahres 2008' und zweimal ‚Englands Fußballer des Jahres' (2007 und 2008).
Im Vergleich dazu fällt die Auflistung bei Spaniens begehrtestem Nachwuchs-Spieler noch etwas kurz aus. Unter seinen sieben individuellen Ehrungen befinden sich zwar bemerkenswerte Titel, wie unter anderem zwei aus seiner Heimat ‚Argentiniens Fußballer des Jahres' (2005 und 2007) oder der ‚Laureus World Sports Award' 2006 als Newcomer des Jahres, dennoch kann der 21-jährige in diesem Punkt mit seinem schärfsten Gegner nicht mithalten.
Geht es also danach, hätten wir einen Sieger. Nun gibt es aber mehr als nur Verdienste. Beide sind National-Spieler und zeugen damit von höchstem Ball-Talent. Ebenfalls beide stechen auf dem Fußball-Parkett hervor. So erzielte Messi sein erstes Weltmeisterschafts-Tor im Alter von 18 Jahren. Ronaldo hingegen war am Ende der Saison 2006/2007 dem Kontrahenten Real Madrid angeblich sogar eine Ablösesumme von unglaublichen 80 Millionen Euro wert war. Dessen ungeachtet blieb er seinem Verein treu und spielt auch jetzt noch für ManU.
Englands Star-Kicker ist schon früh aufgefallen. Sein damals für ihn neuer Trainer bei United, Alex Ferguson, sagte beim Wechsel: „Es trugen schon einige große Spieler dieses Trikot: Brian Robson, Eric Cantona, David Beckham. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihm dieses Trikot mit der Nummer 7 geben konnte. Er würde aus diesem Schatten heraustreten."
Auch aktuell wird der Portugiese von der heimischen Presse im Vereinigten Königreich wieder in den höchsten Tönen gelobt. Das liegt nicht nur an der unglaublichen Leistung des Vereins, beim letzten Heimspiel eine Rückstand von 2:0 in einen Sieg von 5:2 verwandelt zu haben, sondern hauptsächlich daran, dass der Mittelfeldspieler es schafft, die Mannschaft und die Medien für sich einzunehmen und zu motivieren.
So sagte er nach dem Spiel gegenüber ‚MUTV': „Es stehen noch fünf Spiele aus und wir wissen, sollten wir die nächsten vier davon gewinnen, dass uns der Bundesliga-Sieg gehört." Weiter erklärte er, dass das Wichtigste dabei sei, an den Erfolg zu glauben. „Ich freue mich auf jedes Spiel und glaube sehr daran, den Title zu holen." Vom Reporter auf die Tatsache angesprochen, dass die erste Halbzeit bei der Mannschaft spieltechnisch eher bescheiden war, schaffte es der charismatische 23-jährige den Fakt zu rechtfertigen und gleichzeitig den Fans ein Kompliment zu machen.
„Aber die Atmosphäre in der zweiten Spielhälfte hatte sich verändert. Wir gingen viel schärfer ran und die Spieler hatte mehr Motivation. Ich war sehr glücklich über meine Tore und freute mich für meine Mitspieler." Sie alle hätten fantastisch gespielt. „Die Atmosphäre war absolut brillant in der zweiten Halbzeit und die Fans haben uns dabei geholfen, dass Spiel zu gewinnen. Wenn wir so zusammenhalten, die Spieler und die Fans, sind entsprechende Resultate gewiss."
„The Sun", ebenfalls aus England, unterstützt seinerseits lieber den jungen Argentinier. In der heutigen Ausgabe warnt die Zeitung vor der Begegnung FC Chelsea : FC Barcelona vor allem deshalb, weil es ein Fehler wäre, den zweit höchstbezahlten Fußballer der Welt (Jahreseinkommen geschätzte 28 Millionen Euro, Werbegelder eingeschlossen) zu unterschätzen. Selbst Thierry hat anerkennende Worte für seinen Rivalen Messi: „Er ist einzigartig. Er macht Sachen, die so nur er alleine kann. Der einzige der ähnliches im Repertoire hatte war Diego Maradona."
Eindeutig ist also nur, dass die Meinungen wer warum besser ist weit auseinandergehen. So bleibt es weiterhin spannend im Duell der Fußball-Größen. Und auch wenn ein bestimmtes Fazit über die Qualifikationen der Beiden nicht endgültig gezogen werden kann, so kann jeder sich zumindest daran erfreuen ihnen beim Spielen zuzusehen und so für sich selber eine eindeutige Antwort für das Dilemma zu finden.
Ercan Ronaldo (29.04.2009 09:32)Cristiano Ronaldo
Ronaldo müsste wieder Weltfussballer des Jahres werden, weil er in einer realtiven kurzen zeit sehr viel für Manu getan hat obwohl er durch den Medien belastet wird.17 Tore sind für einen Mittelfeldspieler nicht selbstverständlich. Messi zeigt auch in den spielen seine Klasse, doch das sind eher kleine shows und nicht so konstant wie bei Ronaldo.