DSDS-Finalist Menowin Fröhlich wird seit Monaten in erster Linie von der 'Bild'-Zeitung mit einer beispiellosen Serie von Negativ-Berichten überzogen. Zahlreiche Bürger haben darauf reagiert und Beschwerde beim Deutschen Presserat eingereicht, wie 'Europolitan' von einer Sprecherin des Gremiums erfuhr. Im September fällt die Entscheidung, ob den Beschwerden stattgegeben wird.
Die Lawine rollt weiter: Infolge zahlreicher Beschwerden wird sich im September der Deutsche Presserat mit der Berichterstattung über Soul-Talent Menowin Fröhlich (22) beschäftigen.
Wie 'Europolitan.de' von einer Sprecherin erfuhr, sind mindestens 23 Beschwerden seitens empörter Bürger offiziell beim Gremium eingegangen. Im September soll nun im Rahmen der nächsten Tagung des Beschwerdeausschusses entschieden werden, ob die betroffenen Presseorgane, allen zuvorderst die 'Bild'-Zeitung, mit einer Rüge bedacht werden.
Bereits seit Monaten überzieht das Boulevardblatt aus dem Axel-Springer-Verlag Menowin Fröhlich mit Berichten, die ihn als unzuverlässigen Geschäftspartner, notorischen Lügner und latenten Kriminellen stigmatisieren. Systematisch werden strafrechtlich relevante Vorgänge unterstellt, obwohl sie oft weder beweisen, noch beweisbar sind, weil sie die Faktenlage beim näheren Hinsehen eindeutig entkräftet.
Das jüngste Beispiel in dieser Serie war eine angebliche Kopfnuß, die der Sänger seinem zeitweiligen Manager Helmut Werner verpasst haben soll. 'Bild' veröffentlichte ein Foto, auf dem der Jungmusiker einen Pickel auf der Stirn hatte, und wollte darin den Beweis für den mutmaßlich gewalttätigen Akt erkannt haben.
Anschließend stellte sich heraus, dass die Aufnahme vor dem angeblichen Vorfall entstand, und deswegen rein gar nichts beweisen kann. Auch hatte eine Augenzeugin, die Menowin Fröhlich zu dem Zeitpunkt interviewte, das Blatt bereits im Vorfeld darüber informiert, dass es sich nur um ein Pickel, und nicht um ein Hämatom gehandelt habe - 'Bild' druckte die Geschichte wider besseren Wissens dennoch.
Mittlerweile ist die Leserschaft der Boulevardzeitung durch die monatelange, tendenziöse Berichterstattung derart in Rage versetzt worden, dass sie unter entsprechenden Online-Beiträgen teils hämisch, teils aggressiv eine Gefängnisstrafe für den Bühnen-Interpreten fordert. Auch rassistische Äußerungen kommen dabei gegen den Vertreter der deutschen Sinti-Minderheit nicht zu kurz, ohne dass 'Bild' die volksverhetzerischen Beiträge umgehend löscht.
Gestern schrieb beispielsweise ein 'Bild'-User namens 'Mickelchen': "Dieser Kriminelle, der zeichnet sich seinen Weg selber vor. Das Schlimmste ist, alles auf Kosten der Steuerzahler. Also, auch wenn man ihn einsperrt, kostet er wieder richtig. Können die nicht in ihr Ursprungsland zurückgehen, sind doch wohl eine ganze ganze Menge." Im inquisitorischen Ton fügte 'investigation22' hinzu: "Achtung Achtung: Der Menowin klaut auch italienische Schrottkisten. Die Zigeuner schieben nicht nur Wohnwagen!"
Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass in Deutschland unter den Nationalsozialisten Zehntausende Sinti und Roma erst propagandistisch verfolgt und dann mittels der Vernichtungsmaschinerie des Dritten Reiches ermordet wurden, mutet es als besonders brisant an, dass die 'Bild'-Zeitung ihre klischeebehaftete Berichterstattung zu Lasten von Menowin Fröhlich auch unter diesen Vorzeichen aufrechterhält. Bereits vorvergangene Woche waren im sächsischen Schneeberg erstmals rassistische Schmährufe gegen den begnadeten Castingshow-Interpreten dokumentiert worden.
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Foto-Copyright: (c) RTL / Stefan Gregorowius
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boyfriend (10.08.2010 11:45)öffentliche entschuldigungen an menowin von bild und rtl.
nur eine rüge ist zu wenig die müßten an menowin wegen rufmord u.s.w. schmerzensgeld bezahlen und sich öffentlich entschuldigen