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Menowin Fröhlich: 'Bild' brandmarkt DSDS-Star als 'Proll' - Fans laufen Sturm

15.07.2010 Menowin Fröhlich: 'Beweisfoto' VOR angeblicher Schlägerei gemacht - RTL/'Bild'-Ente

Recherche Fehlanzeige

'Bild'-Zeitung und RTL stellen DSDS-Veteran Menowin Fröhlich heute mit dem Foto einer mutmaßlichen Kopfnuß-Beule an den öffentlichen Pranger. Beim näheren Hinschauen zeigt sich jedoch, dass das angebliche Beweismaterial mit dem Vorfall gar nichts zu tun hat.

Journalistische Sorgfalt sieht anders aus: 'Bild'-Zeitung und RTL zeigen Soul-Sänger Menowin Fröhlich (22) am heutigen Donnerstag prominent mit einem Pickel auf der Stirn - und sehen darin einen Corpus Delicti.

Das Boulevardblatt meint in einem Video-Ausschnitt den definitiven Beweis dafür gefunden zu haben, dass der Sänger seinem Ex-Manager Helmut Werner vor etwa zehn Tagen eine Kopfnuß verpasst hat. Leider passen die Details bei dieser 'Enthüllung' jedoch überhaupt nicht zusammen - was allerdings den TV-Sender RTL nicht zu kümmern scheint, übernahm er die Story doch direkt unkritisch und ohne die Faktenlage vorher zu überprüfen.

Eine Nachfrage bei 'Vol.at', dem österreichischen Internetportal, bei dem das fragliche 'Beweismaterial' entstand, hätte hingegen ausgereicht, den peinlichen Patzer zu vermeiden. Wie Pascal Pletsch, Redaktionsleiter des Newsdienstes, heute gegenüber 'Europolitan.de' bestätigte, entstand das Video-Interview, bei dem die angebliche 'Beule' zu sehen ist, geraume Zeit vor dem Auftritt von Menowin Fröhlich - die Kopfnuß fiel jedoch, wenn es sie denn überhaupt gegeben hat, laut Aussage von Helmut Werner gegenüber 'oe24.at' um 22 Uhr, ganz knapp vor dem Auftritt also. Demgemäß kann das Video per se rein gar nichts beweisen, außer, dass der Sänger gut gelaunt war und lockere Sprüche klopfte.

Zusätzlich hatte bereits in den vergangenen Tagen 'Vol.at'-Reporterin Sandra Tasek gegenüber 'Bild' bekäftigt, dass der Jungmusiker beim Gespräch keine Beule im Gesicht gehabt habe - sondern nur einen Pickel, wie unzählige Fotos im Internet dokumentieren, sowie Exklusiv-Aufnahmen, die eine vor Ort anwesende Person 'Europolitan.de' zukommen ließ (siehe Bildergalerie rechts). Dass das Boulevardblatt also heute trotzdem von "geröteten Hautabschürfungen auf Menowins rechter Stirnseite" sprach, muss als bewußte Täuschung der eigenen Leserschaft vor dem Hintergrund besseren Wissens gewertet werden.

Anfang dieser Woche war publik geworden, dass Helmut Werner gegen Menowin Fröhlich Strafanzeige gestellt hat, weil der ihm im Anschluss an einen Auftritt im schweizerischen St. Gallen am 3. Juli per Kopfstoß eine Platzwunde an der Stirn und einen angebrochenen Schneidezahn verpasst haben soll. Die weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden hängt seither in der Schwebe, zur Zeit gibt es widersprüchliche Aussagen darüber, ob die gemeinsame PR-Tournee fortgesetzt wird oder nicht.

Ganz unabhängig davon jedoch, ob der Schwiegersohn von Baulöwe Richard Lugner und der begnadete Live-Interpret sich wieder versöhnen, scheint der Vorfall für 'Bild' und RTL gefundenes Fressen gewesen zu sein. Seit Monaten lassen das Boulevardblatt und die 'Informationsformate' des Senders keine Gelegenheit aus, um den Ingolstädter als latent kriminellen "Ex-Knacki" zu brandmarken - ganz offensichtlich, weil er auf eigene Faust, und ohne in ihr geschäftliches Netzwerk eingeflochten zu sein, den musikalischen Erfolg sucht.

Menowin Fröhlich jedoch ist nicht nur dabei, den herkömmlichen Würgegriff der großen Old-Economy-Medien auf die Charts zu sprengen. Zusätzlich führt er auch allen, die es sehen wollen, die schwache journalistische Leistung ebendieser Medien vor Augen sowie ihren peinlichen Hang zur Manipulation. Bundesbürger mit gelegentlichem Pickel - seid gewarnt.

 

Neueste Europolitan-Beiträge zu Menowin Fröhlich gibt es auf unserer Facebook-Seite:

http://www.facebook.com/pages/Milano-Munich-Paris-Berlin/Europolitan/139499409146

 

Foto-Copyright: (c) RTL / Stefan Gregorowius

Pflichthinweis: Alle Infos zu "Deutschland sucht den Superstar" im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html

Neuen Kommentar schreiben Leser-Kommentar (34)
Rookie (19.07.2010 09:41)

Das ist Rufmord und Verleumdung unserer bekannten Medien (B**D und RTL). Leider ziehen die anderen nach ohne genau zu recherchieren. Europolitan, ich danke euch, für euren unermüdlichen Einsatz, diese Lügengeschichten und Hetzereien aufzudecken.